JULI 2013

27.07.2013

Erneut hartes Rennwochenende...

Diese Wochenende standen für mich (Nico) erneut 2 schwere Rennen auf dem Programm. Am Freitag startete ich bei den "Les Bosses des haut-Drac".
Das Rennen führte über einen etwa 20 km langen Rundkurs der mit einem 9 km Anstieg bestückt war.
Dieser Rundkurs musste insgesamt 4 mal bewältigt werden bevor es nach einer kurzen Überführung zu einem 12 km Schlussanstieg ging.

Das Rennen wurde direkt am Fuß des Anstiegs gestartet, sodass bereits in der ersten Runde alles auseinander fiel. 
Nach 5 km klettern stand bereits die Gruppe des Tages 17 Mann darin 3 aus Chambery. Ich befand mich dahinter in der 2. Gruppe.
Wir sahen diese Gruppe niemals wieder, sodass es bei uns lediglich um den 18. Platz ging.
Ich fühlte mich richtig gut und fuhr immer vorne mit über den langen Anstieg.
In der letzten Runde löste ich mich dann sogar mit 2 weiteren Fahrern in der Abfahrt und fuhr mit etwas Vorsprung in den Schlussanstieg herein.
Dort erlitt ich allerdings einen Krampf, worauf ich dann beschloss gemächlich hinaufzufahren, da es nicht sinnvoll ist sich für einen 18. Platz bis zum bitteren Ende zu quälen und es besser ist die Kräfte für den nächsten Tag zu sparen.
Ich beendetete das Rennen um den 25.Platz.
Für das Team war dieser Tag jedoch sehr erfolgreich, da wir einen Doppelsieg feiern konnten.
 
Heute, am Samstag führte das Rennen des GP Ancelle erneut auf einem Rundkurs. 
Dieser war 22 km lang und mit einem 6 km Anstieg, der zum Teil über 14% steil war, versehen.
Die Abfahrt war kurz nach dem Start und enorm schnell, sodass ich mich gleich einmal mit einem Teamkollegen und 2 weiteren Fahrern vom Feld löste; wir wurden aber schnell wieder gestellt und es löste sich sofort wieder eine neue Gruppe, die auch heute wieder bis um Ziel bestand haben sollte.
Nach dem ersten Anstieg war der Vorsprung der Gruppe bereits auf 40 Sekunden angewachsen. Wir waren unter den 5 Fahrern zwar mit 1 Fahrer vertreten, dennoch versuchte ich nach vorne aufzuschliessen, indem ich kurz vor der Abfahrt attackierte und dann im Flachen Vollgas fuhr.
Trotz anfänglichen 65 km/h auf dem Tacho schaffte ich es nicht die Lücke vor dem Anstieg zu schliessen.
Ich kam bis auf 15 Sekunden heran und sah sie schon vor mir, verlor aber am Anstieg den Sichtkontakt und fiel immer weiter zurück.
An der Bergwertung wurde ich dann von 4 Fahrern aufgeholt, sodass ich erst einmal wieder Luft holen konnte.
Diese Gruppe wurde aber dann nach der Abfahrt wieder geschluckt.
In den nächsten Runden passierte nicht viel.
Ich fühlte mich heute richtig stark und fuhr erneut immer ganz vorne über die Bergwertung.
1,5 Runden vor Schluss konnten sich 3 Leute vom Feld absetzen. Auch hier waren wir vertreten.
Im letzten Anstieg ging dann richtig die Post ab und ich musste nur 2 Fahrer ziehen lassen und setzte mich in einer 3 Mann- Verfolgergruppe, die aus 2 Chamberylern bestand vom Rest ab.
In der winkligen Zielanfahrt ging ich noch einmal volles Risiko und sicherte mir den 11.Platz und uns somit auch die Teamwertung.
 
So richtig zufrieden bin ich mit diesem Ergebnis nicht wirklich, da ich weiss, dass ich heute sehr stark war und nicht viel gefehlt hätte um wieder zur Spitzengruppe zurückzukehren und somit um den Sieg mitzufahren.
Jedoch kann ich mir nicht vorwerfen, dass ich es nicht probiert hätte...
Meine Form stimmt so langsam aber wieder und ich bin zuversichtlich für die nächsten Rennen!
 

24.07.2013

Hartes Rennwochenende...

Dieses Wochenende standen für mich (Nico) gleich 3 lange und schwere Rennen an.
Am Samstag handelte es sich um einen Coupe de France, die beiden anderen in der Kategorie 1.2, sodass auch Profis mit am Start waren.

Alle 3 Rennen führten über einen welligen Kurs. Es ging also ständig auf und ab und wurde nie richtig flach.
Die Distanz betrug dabei jedesmal so an die 200km, was für mich bis dahin Neuland war.
 
Dennoch war ich zu Beginn des Coupe de France ein beschützter Fahrer und sollte nacher im Sprint zur Verfügung stehen.
Allerdings ging dieser Plan nicht auf, denn sobald die Gruppe des Tages stand fiel das Tempo auf bis zu unter 30 km/h und stieg über lange Zeit nicht mehr an.
Mein Kreislauf fuhr in diesem Moment schon wieder runter, sodass ich, sobald es wieder etwas anzog, versuchte mich wieder etwas anzubelasten in dem ich ein, zwei Attacken mitging.
Das reichte allerdings nicht aus, sodass ich an dem Punkt der Strecke, an dem wir vorher festgelegt hatten uns alle vorne einzureihen um ganz vorne in die anspruchsvolle Passage zu fahren, ich zwar vorne platziert war, meine Beine aber streikten und ich einige Positionen verlor.
Ich kam zwar noch gerade so in der ersten Gruppe über den ersten Anstieg, fand mich aber nach der Abfahrt am Fuß der nächsten (richtig steilen) Rampe am Ende des Feldes.
Es ging rechts um die Kurve und wir standen direkt in der Wand.
Mein 23er Ritzel war sicherlich nicht die beste Wahl, wodurch ich dann erst recht nicht vorwärts kam.
Ich fuhr noch bis zum finalen Kurs und brach das Rennen dann 10 km vor Schluss nach 5h Rennzeit in einer zurückliegenden Gruppe ab.
 
Sonntags fühlte ich mich dann auch schon besser und auch das Rennen war deutlich mehr nach meinem Geschmack, da hier das Tempo immer hoch gehalten wurde.
Nach etwa 60 km setzte sich eine Gruppe ab.
Während diese Gruppe vorne bestehen blieb, wurde hinten immer wieder von neuem attackiert. Es bildeten sich Gruppen, die aber alle relativ bald wieder aufgeholt wurden.
Auch ich war zu diesem Zeitpunkt mehrmals in Gruppen vertreten, unser Vorsprung wuchs aber nie mehr als auf 20 Sekunden an.
Nach etwa 100 km war es dann so weit: von den etwa 200 gestarteten Fahrern waren nur noch etwa 80 übrig und das Peleton riss in mehrere Gruppen auseinander.
Hier musste ich meinen Anstrengungen von zuvor Tribut zollen und ich war nicht mehr im ersten Feld vertreten.
Ich beendete das Rennen auf Platz 50.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass definitiv mehr drin gewesen wäre.
Es ist schade, dass ich die richtige Gruppe verpasst habe, da ich mich zu dieser Phase des Rennens recht gut gefühlt hatte.
Aber man kann nicht in allen Gruppen vertreten sein...
 
Am Montag herrschte, wie bereits an den Tagen zuvor, extreme Hitze.
Bei Temperaturen von über 35° war es alles andere als ein Zuckerschlecken.
Wie bereits an den Tagen zuvor wurde ständig attackiert; es konnte sich allerdings nie so richtig eine Gruppe lösen und es floss immer wieder alles zusammen.
Nach 60 km gelang es dann aber doch, einer recht großen Gruppe bis auf 2 Minuten herauszufahren, ohne das einer von uns darin vertreten war.
Kurzerhand reihten wir uns vor dem Feld ein und kamen nach 20 km harter Verfolgung wieder bis auf 50 Sekunden heran.
Hier war für mich und 2 weitere Fahrer aus meinem Team Schluss.
Nachdem wir alles, was wir noch hatten, in die Verfolgungsarbeit investiert hatten, liesen wir uns abfallen.
Leider konnten wir nicht noch ein wenig weiterfahren, damit 2 von uns aus dem Feld heraus attackieren können um somit nach vorne zu springen.
Aber wir waren einfach an unserem Limit...
 
Alles in Allem habe ich an diesem Wochenende viel gelernt und auch meine Formkurve zeigt wieder nach oben, sodass ich zuversichtlich in die nächsten Rennen gehe!

18.07.2013

Tour de la Creuse 16.07. - 17.07.2013

Anfang dieser Woche stand für mich das zweitägige Eliterennen Tour de la creuse auf dem Programm.

Der erste Tag ging über 94 wellige km.
Ich fühlte mich von Beginn an sehr stark und war immer unter den ersten 20 im Feld vertreten.
Am Ende legten wir unsere Teamtaktik darauf aus, dass wir für mich im Sprint fahren sollte es denn dazu kommen. 
Kurz darauf ging aber eine größere Gruppe in der jedoch Bastien von uns vertreten war. Diese Gruppe wurde nicht mehr eingeholt, er konnte sich jedoch mit einem weiteren Fahrer nochmals lösen und wurde 2.
Hinten im Feld folgte ich einer Attacke an einer Welle 2 km vor dem Ziel, die allerdings erfolglos blieb, sodass ich mich wieder in das Feld einreihte um noch den Sprint zu fahren, denn ich dann auch aus dem Feld heraus gewann und somit 17. wurde.
 
Für die 2.Etappe hatten wir also eine hervorragende Ausgangslage und das Ziel war ganz klar der Gesamtsieg oder den Etappensieg.
Ich war dafür zuständig im ersten Teil des Rennens, das noch sehr wellig war die Leadermannschaft zu schwächen und in Zugzwang zu bringen.
So war ich auf den ersten 50 km praktisch in jeder Ausreißergruppe vertreten und machte an der 2. GPM gar von vorne das Tempo woraufhin das Feld in mehrere Teile riss und von der Leadermannschaft wieder geschlossen werden musste.
Bei diesen Aktionen ließ ich natürlich zahlreiche Körner auf der Straße liegen, die mir dann nach 70 km am längsten Anstieg des Tages fehlten.
Zusammen mit einigen weiteren Helfern musste ich das Feld ziehen lassen um dann nach 125km das Rennen zu beenden. Doch mein Einsatz sollte nicht umsonst gewesen sein.
Das durch die zahlreichen Attacken und Tempoverschärfungen geschwächte Leaderteam war im Finale nicht mehr in der Lage die Attacke von Bastien zu neutralisieren, sodass er als Tagesfünfter die Gesamtwertung für sich entschied.
Alles in Allem waren diese 2 Tage eine hervorragende Teamleistung und auch ich kann mit meiner persönlichen Leistung sehr zufrieden sein, da der Druck wieder in meine Beine zurück zu kommen scheint.
Als ich die 2. Etappe heute ausgewertet habe, musste ich feststellen, dass ich die ersten 50 km die ganze Zeit mit meinem Puls am Aschlag gewesen war und es nur natürlich ist, dass ich diese Anstrengungen nicht über 175km durchhalten kann...
Am Samstag geht es dann mit einem Coup de France weiter, dessen Parcour anscheinend extrem hart sein soll....
Aber ich fühl mich gut und bin extrem motiviert für die nächsten Rennen!
 

15.07.2013

Infos der letzten Woche...

Nachdem ich (Nico) im letzten Rennblock hauptsächlich in Deutschland alleine Rennen gefahren bin, ging es für mich Anfang Juli dann zunächst zusammen mit dem gesamten Team an ein Trainingswochenende in den Bergen, wo wir pro Tag etwa 3000 hm bewältigten.

Dieses Wochenende standen dann auch gleich wieder 2 Rennen für mich an: Am Freitag startete ich bei der Nocturne Albertville, einem 88 km langen Rennen, das auf einem Stadtkurs von etwa 1,4 km auf Endsieg ausgefahren wurde. ( Nachtrennen)
Nachdem die letzten Rennen ernüchternd für mich ausgegangen waren, fühle ich mich wieder deutlich besser und arbeitete trotz des extrem hohen Tempos von über 45 km/h im Schnitt, ununterbrochen für das Team. 
Wir dominierten das gesamte Rennen über und waren in jeder Gruppe mit Überzahl vertreten.
Am Ende wurden wir dann auch für unser gutes Teamwork mit den Plätzen 1, 5, 6, 8, 15 (Ich), 16 und 17 belohnt.
Ich attackierte dabei 1 Runde vor Schluss aus dem was noch vom Hauptfeld übrig geblieben war und kam als 1. hinter der Spitzengruppe kurz vor dem Hauptfeld ins Ziel.
 
Am Sonntag in Charvieu-Chavagneux fühlte ich mich erneut gut und hielt mich ständig vorne auf.
Desweiteren dominierte unser Team erneut das Renngeschehen.
3 Runden vor Schluss war ich allerdings zur falschen Zeit am falschen Ort: direkt vor mir stürzten einige Fahrer, ich konnte jedoch gerade noch ausweichen, indem ich auf den Bordstein sprang, konnte das so entstandene Loch nach vorne allerdings nicht mehr schließen und beendete im Grupetto das Rennen.
Dennoch bin ich auch mit diesem Rennen sehr zufrieden, da ich meinen Teil zu dem erneut guten Teamergebnis beitragen konnte. (2, 8, 10).
Zudem hin handelte es sich hierbei um ein Rennen der Eliteklasse mit einem sehr stark besetzten Peleton...
Am Dienstag und Mittwoch bestreite ich dann die Tour de la Creuse gefolgt von dem Coup de France "Cristal énergie" am Samstag sowie 2 weiteren harten und langen Rennen Sonntag und Montag.

15.07.2013

Einseitig oder gerecht?

14.07.2013

Sieg beim Bergzeitfahren auf den Belchen 14.07.2013

Nach meinem ( Timo) enttäuschenden Rennen in Rheinfelden am letzten Samstag konnte ich mich am Tag darauf in Eichstetten schon besser halten.

 

Jedoch musste ich das Rennen 5 Runden vor Schluss im Hauptfeld beenden.

Grund war ein gebrochener Rahmen.

 

Nach einer Woche Training mit Nico´s altem Straßenrad, welches er mir großzügigeweise zur Verfügung stellt, konnte ich heute beim Bergzeitfahren auf den Belchen den 11. Rang aller Klassen und den Sieg in meiner Altersklasse einfahren.

 

Eine zufriedenstellende Zeit von 10:27:51 Minuten lässt mich mit gutem Gewissen den Start bei den deutschen Bergmeisterschaften am kommenden Samstag erwarten.

01.07.2013

BaWü Einzelzeitfahren in Bad Saulgau am 30.06.2013

Bei den Baden Württembergischen Einzelzeitfahr-Meisterschaften in Bad Saulgau waren 23 km zu fahren.

 

Nach 11,5 welligen Kilometern kam die Wende und somit das Ganze nochmal anders herum.

 

Schon während dem Rennen merkte ich ( Timo), dass ich einfach nicht schnell genug fuhr, konnte mich jedoch um keinen Preis quälen.

 

Mein somit erreichter 8. Rang stellt mich nicht zufrieden, da ich eine etwas bessere Zeit von mir erwartet hätte.

01.06.2013

Vielen Dank an meine Sponsoren

 

 

 

 

Ich ( Nico), freue mich meine neuen Sponsoren, die Firmen Holzbau Amann und Lignotrend aus Weilheim-Remetschwiel präsentieren zu dürfen.

 

Vielen Dank für das Vertrauen.

Fotos: Gettysport

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