01.09.2014

Tour du Poitou - Charentes                 28.08. - 29.08.2014

3. - 5. Etappe

credit photo: Christophe Deluche credit photo: Christophe Deluche
Mit etwas Verspätung kommen hier noch die restlichen Berichte.
Die letzten beiden Tage der Rundfahrt waren relativ stressig mit langen Transfers zwischen den Etappen und schließlich der Heimreise.
 
Da die verbleibenden 2 Etappen in etwa genauso abliefen wie die ersten beiden, werde ich alle zusammenfassen:
Wie gewohnt ging eine frühe Spitzengruppe, die maximal 2 Minuten an Vorsprung herausfahren konnte und dahinter wurde dann ein gleichmäßiges Tempo angeschlagen.
Ich sorgte dabei mehrmals für Getränkenachschub und war auf der letzten Etappe mehr zwischen den Autos als im Feld, da Maxime Daniel vom Pech verfolgt zu sein schien: Insgesamt konnte er 2 Radwechsel, 1 Platten und einen Sturz im Finale verbuchen. Der Sturz raubte uns dann sämtliche Chancen auf ein weiteres Top-Ergebnis...
 
Speziell herausgreifen möchte ich nun noch das Einzelzeitfahren.
Für mich war es interessant zu sehen, wo ich stand im Vergleich zu echten Top-Fahrern wie z.B. Sylvain Chavanel.
Das Ergebnis war etwas ernüchternd, da ich nach meinem Sturz und den langen Etappen nicht so richtig in Schwung kam.
Die ersten 15 km hatte ich das Gefühl nicht wirklich das letzte bisschen aus mir herauszuholen, nichts destotrotz fuhr ich ein solides Tempo.
Auf dem 2. Teil der anspruchsvollen Strecke fühlte ich mich dann besser und ich konnte nochmal etwas an Tempo zulegen.
In der finalen Kurve rutschte dann auch noch mein Hinterrad weg, ich konnte einen Sturz aber noch knapp vermeiden, musste aber mit dem Fuß aus dem Pedal!
Im Ziel fehlen mir dann etwa 3 Minuten auf Chavanel, der aber bereits 45 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten herausfahren konnte.
Interessant für mich bei diesem Zeitfahren ist, dass selbst Leute wie Mark Cavendish, der allgemein nicht für seine Zeitfahrqualitäten berühmt ist, noch vor mir landen.
Dies bedeutet, dass man alleine durch die Rennhärte einiges an Power mit nimmt und somit auch sein Grundniveau deutlich anhebt.
Für mich bedeutet das, dass ich noch mehr harte Rennen fahren muss!
 
Zur Rundfahrt insgesamt kann ich abschließend sagen, dass es eine wahnsinnig tolle Erfahrung war Seite an Seite mit JC Peraud, Christophe Riblon oder auch Blel Kadri gefahren zu sein.
Ich habe in dieser Woche extrem viel dazugelernt und hoffe, dass ich diese Erfahrung mit in die nächsten Rennen nehmen kann um noch den ein oder anderen Saisonsieg einzufahren!
 

27.08.2014

Tour du Poitou - Charentes 27.08.2014

2. Etappe

Die 2. Etappe war im großen eine Kopie der ersten.

Erneut setzte sich sehr früh eine 4-Mann Spitzengruppe ab und wurde dann von Omega an der langen Leine gehalten.
Ich verbrachte nach meinem Sturz gestern einen ruhigen Tag im hinteren Teil des Feldes.
Im Finale orientierte ich mich dann an Maxime Daniel um ihn im Finale nach vorne zu fahren.
Unglücklicherweise waren wir 3 km vor dem Ziel nur noch zu 2. und ich fuhr 1 km lang neben den Zügen von FDJ umd Omega im Wind und musste an der 2 km-Marke dann auch ausscheren.


Ich rollte dann nach getaner Arbeit im Feld ins Ziel.
Leider konnte Max im Finale nicht an seinen 2.Platz vom Vortag anknüpfen und landete noch außerhalb der Top 10.


Ich denke, dass ich auch heute meinen Job wieder recht gut gemacht habe und hoffe morgen Nachmittag im Zeitfahren ein kleines Ausrufezeichen zu setzen.

 

Nach ganz vorne wird es wohl nicht reichen, da das Niveau - mit unter anderem Sylvain Chavanel, Jan Bakelants, Jean-Christophe Peraud- extrem hoch ist.

 

Vorher steht aber morgen früh aber noch eine weiteres Straßenrennen über 111 km an.

27.08.2014

Tour du Poitou-Charentes 26.08.2014

1. Etappe

Gestern begann für mich die Tour du Poitou-Charentes mit einer 192 km langen Flachetappe.


Im Gegensatz zu den Amateurrennen verlief das Rennen relativ unspektakulär, da bereits nach 5 km eine 4-Mann Ausreißergruppe fahren gelassen wurde.

Danach übernahm Omega Pharma Quickstep sofort die Verantwortung und hielt den Abstand konstant auf 2:30 Minuten um für Mark Cavendish den Sprint vorzubereiten.
Somit war für den Rest des Feldes erst einmal Kaffepause angesagt. Es blieb also Zeit, sich mit dem einen oder anderen zu unterhalten oder zum Pinkeln anzuhalten.
Nach 100 km in gleichmäßigem gedrosselten Tempo wurde das Feld langsam nervös, da wir uns bei starkem Wind einer Straße näherten, die relativ ungeschützt war und somit eine Windkante möglich war. Wir waren als Team geschlossen platziert um unsere Leader für die Gesamtwertung Jean-Christophe Peraud und Christophe Riblon aus allen Gefahren rauszuhalten.


Letztenendes war der ganze Stress aber vergeblich, da der Wind nicht stark genug war um einen Unterschied zu erzwingen.
Das Feld blieb aber hinsichtlich des sich abzeichnenden Massensprints extrem nervös, sodass es zahlreiche Stürze gab.
30 km vor dem Ziel war auch Christophe Riblon in einen solchen verwickelt und ich ließ mich zurückfallen um auf ihn zu warten.

20 km vor dem Ziel waren wir dann auch wieder im Feld.
Nach einer kurzen Verschnaufpause fuhr ich im Feld nach vorne um umserem Sprinter Maxime Daniel zu helfen, da ich mich noch immer sehr gut fühlte.
Als ich an der 10 km-Marke dann endlich an seinem Hinterrad war (es war extrem schwer in dem nervösen Feld nach vorne zu kommen), erwischte es mich doch gleich auch noch und ich zog auch JC Peraud mit auf den Boden, der an meinem Hinterrad war.

Ich hatte keine Chance dem Sturz auszuweichen und knallte volle Wucht mit dem Gesicht auf den Boden.

Ich stieg sofort wieder auf mein Rad, hatte bei dem enormen Tempo aber natürlich keine Chance mehr ins Feld zurückzukehren.


Im Ziel wurde ich dann auch gleich verarztet. Ich hatte mir eine doppelte Platzwunde über dem rechten Auge zugezogen, die mit 3 bzw. 2 Stichen genäht werden musste.


Dennoch hatte ich Glück im Unglück und bin bis jetzt mehr oder weniger schmerzfrei und werde somit auch bei der 2. Etappe an den Start gehen.


Trotz meines Sturzes kann ich ein positives Fazit ziehen, da ich meine Aufgabe Christophe Riblon zu beschützen bzw. während der Etappe bei ihm zu bleiben soweit ganz gut erfüllt habe und auch meine Beine Hoffnung auf mehr offen lassen.

24.08.2014

Cháteauroux Classic de l´Indre 24.08.2014

Nach der Polynormande nahm ich heute mein 2. Rennen als Stagaire für AG2R LA MONDIALE in Angriff.
Gleich zu Beginn ging es richtig zur Sache und es wurde richtig schnell gefahren.

 

Mein Job war es nun die gefährlichen Gruppen zu besetzen, was ich soweit auch ganz gut hin bekommen habe.
Nach etwa 60 km ging dann endlich eine ungefährliche 4-Mann-Gruppe mit der alle zufrieden waren und das Tempo senkte sich beträchtlich.
Für die nächsten 100 km ließ das Peloton es gemütlich angehen und wir fuhren mit einem gleichmäßigen gediegenen Tempo dahin.

Das wurde zwischenzeitlich durchaus auch langweilig und ich sehnte die Schlussphase herbei.
Gegen Ende wurde es dann aber doch wieder etwas sportlicher und somit auch wieder richtig schnell.
Ich fühlte mich richtig gut und war auch immer gut platziert, als es dann auf den abschließenden Rundkurs ging, der 3 x zu befahren war. Um genau zu sein 3,75 x.

 

Dies wurde mir später auch noch zum Verhängnis, da ich bei der 3. Passage den Sprint für Maxime Daniel anziehen wollte und dann völlig verdutzt als 1. über die Zillinie fuhr und mein Glück kaum fassen konnte, bis ich dann merkte, dass ich heute mit Abstand der dümmste Fahrer im Feld war, denn ich war eine Runde zu früh dran und somit beim richtigen Sprint dann auch nicht mehr da um zu helfen.


Dieser irrsinnige Fehler darf auf gar keinen Fall passieren und es reut mich wahnsinnig im Finale nicht mehr dagewesen zu sein, da ich mich wirklich gut gefühlt hatte! Es reichte dann nur noch für Rang 48.

19.08.2014

Interview mit Enrico Muax auf Youtube

Interview mit Enrico Muax - Zum Interview bitte Bild anklicken

18.08.2014

Saint Amour 17.08.2014

In St.Amour präsentierten wir uns von Anfang an gut und waren immer in den Gruppen vertreten. Richtig absetzen konnte sich lange Zeit aber niemand.

Erst 16 Runden (von 36) vor Schluss löste sich eine etwa 10 Fahrer starke Gruppe mit David und mir.

 

Da die Gruppe nicht richtig lief attackierte ich sofort aus dieser Gruppe heraus und konnte mich mit 3 weiteren Fahrern absetzen.
Wir arbeiteten ziemlich gut zusammen und konnten uns ein Stück weit absetzen.


Ich glaubte schon an meinen nächsten Sieg, als dann 3 Runden vor Schluss eine kleine Verfolgergruppe aufschließen konnte und plötzlich keiner mehr fahren wollte, sodass wir 2 Runden vor Schluss eingeholt wurden


Im Sprint versuchte ich dann Gabriel Chavanne zu platzieren. Leider war ich etwas zu früh dran und er kam nicht über einen 7. Platz hinaus.
Ich selbst rollte im Feld ins Ziel.

Meine Form im Moment ist mehr als gut, was ich bei beiden Rennen dieses Wochenende bestätigen konnte.

Auch taktisch bin ich meiner Meinung nach sehr gut gefahren. Schade, dass es heute nicht ganz bis ans Ende gereicht hat.
Nun geht mein Blick auf nächste Woche und somit auf meine nächsten 2 Einsätze als Stagaire.

16.08.2014

Sechster Sieg der Saison beim Rennen in Cormoz 15.05.2014

Credit Photos: Patrick Berjot Credit Photos: Patrick Berjot

In Cormoz war das Niveau heute nicht extrem hoch, sodass wir mit unserem Team als Favorit ins Rennen gingen.
Unglücklicherweise fand ich mich relativ schnell isoliert als einziger von unserem Team in einer großen Spitzengruppe (18 Fahrer) wieder.
Desweiteren waren alle wichtigen Teams mit mindestens 3 Fahrern vertreten, sodass ich nicht mit letzter Konsequenz durch die Führung fuhr.


Im Laufe des Rennens wuchs der Vorsprung weiter an, sodass ich mit zahlreichen Attacken die zahlenmäßige Überlegenheit zu brechen versuchte.

 

Bis 2 Runden vor Schluss wollte aber keiner so richtig mitfahren.

Eine Runde vor Schluss ergriff ich dann erneut die Initiative und konnte mich alleine absetzen.

 

Ich ging aber nicht all-in, da die anderen Teams hinten noch immer zahlreich vertreten waren und somit organisiert die Verfolgung aufnehmen konnten.


3 km vor der Ziellinie war meine Flucht dann wieder vorbei.
Jetzt ging ich voll auf den Sprint.
Die Zielanfahrt begann mit einem Kreisvekehr gefolgt von 100 leichtansteigenden Metern, einer Linkskurve und nochmals 100 m bis zur Ziellinie.
Ich lancierte meinen Sprint direkt nach dem Kreisverkehr und gewann ungefährdet mein 6. Rennen dieses Jahr!

14.08.2014

Die nächsten Rennen als Stagaire bei Ag2r:

24.08.2014                     Chateauroux Classic de Lindre - Profirennen 

 

26.08. - 29.08.2014        Tour du Poitou Charentes - Profirennen

 

 

13.08.2014

Montpinchon 12.08.2014

Credit Photo: www.photos-leslie-corbel.fr Credit Photo: www.photos-leslie-corbel.fr

Um diese Periode mit Rennen in der Bretagne bzw. Normandie abzuschließen standen wir heute am Start in Montpinchon.
Wir waren alle sehr motiviert für das Rennen, verbauten uns aber das Rennen schon recht früh, da sich auf den engen Straßen relativ schnell eine starke Spitzengruppe bildete, indem einige Fahrer schlichtweg Löcher ließen.
Ich fühlte mich eigentlich relativ gut und verzweifelte ein bisschen über die Fahrweise und wie die Gruppe zustande kam, sodass ich hinten einige Angriffe unternahm um wieder nach vorne aufzuschließen.
Dies gelang mir nach einem großen Kraftakt bei km 70 mit einem weiteren Fahrer.

 

Unglücklicherweise konnte kurz danach eine weitere Gruppe aufschließen, sodass einige Fahrer mit der Situation unzufrieden waren und wieder attackierten.

Im Anstieg teilte sich das Feld dann und ich konnte nachdem ich gerade erst zurückgekommen bin, das Tempo nicht mitgehen und fand mich in der 2. Gruppe wieder.


Ein letztes Mal versuchte ich nochmals zurückzukommen, blieb aber hinter der Spitze zurück.
3 Runden vor Schluss tauchte dann Nans aus dem Nichts von hinten auf und ich gab noch einmal alles um ihm die Rückkehr zu ermöglichen.


Dies gelang uns dann auch direkt vor dem Anstieg, wo ich mich dann völlig entkräftet zurückfallen lies und das Rennen in der nächsten Gruppe ca. auf Platz 20 beendete.

Mit meiner Leistung bin ich durchaus zufrieden, da ich ordentlich Druck auf die Pedale bringen konnte; allerdings gilt das nicht dafür, so wie das Rennen abgelaufen ist, da nicht nur ich, sondern das ganze Team eigentlich die ganze Zeit dem Rennen hinterhergefahren ist und nie selbst agiert hat.

12.08.2014

GP DU VIADUC – LE PONTHOU

Nach der Polynormande letzte Woche war ich echt richtig kaputt!
Nach einer harten Trainingswoche und dem anspruchsvollen Rennen brauchte ich unbedingt eine ruhige Woche.
Diese verbrachte ich bei meinem Teamkollegen Francois Bidard und seiner Familie in der Normandie. Genauer gesagt in Lonlay L'Abbaye.
Die Gegend dort ist durchaus einen Besuch wert. Vor allem, wenn man so wie ich Glück mit dem Wetter hat.
Francois Familie besitzt eine kleine Farm, sodass ich neue Erfahrungen sammeln konnte. Teilweise half ich auf der Farm aus und wurde fast schon zum "agriculteur".
Was das Training anging ließen wir es mehr oder weniger gediegen angehen um für den Coupe de France wieder frische Beine zu bekommen.
 
Das Rennen nahmen wir als Team mit dem Ziel zu gewinnen in Angriff.
Der schwierige Rundkurs kam uns dabei ebenso entgegen wie der Fakt, dass sich einige Teams gegenseitig neutralisierten um die Gesamtwertung des Coupe de France zu gewinnen. (wir lagen vor dem Rennen auf Rang 7)
 
Ich spürte relativ früh im Rennen, dass ich doch nicht so ausgeruht war, wie ich gehofft hatte und stellte mich in den Service des Teams.
Dies bedeutet, dass ich vor allem Nans und Pierre durch das Feld pilotierte um sie aus allem Schlamassel herauszuhalten und vor den Schlüsselstellen optimal zu platzieren.
Diesen Job führte ich sehr lange sehr gut aus, da wir 11 Runden lang (von insgesamt 17) immer ganz vorne in den 1 km und sehr steilen Anstieg fuhren.
Danach begann das Feld in alle Richtungen geradezu zu explodieren und es waren Fahrer überall verstreut, da es oben am Anstieg nicht sofort in die Abfahrt ging, sondern direkt auf die Windkante!
Die 2 (Nans und Pierre) waren am Sonntag extrem stark und zogen im Finale eine regelrechte Show ab.
Zu zweit in einer 6 Mann Spitze attackierten Sie immer im Wechsel, bis Pierre sich 4 km vor dem Ziel letztendlich absetzen konnte und dem Sieg solo entgegen fuhr.
Dahinter regelte Nans auch noch den Sprint der Verfolger um der hervorragenden Teamarbeit auch noch die Krone aufzusetzen.
Dieses "Double" ist geradezu unglaublich, da wirklich nur noch die stärksten vorne übrig blieben und wir erneut als einziges Team asschließlich aus U23-Fahrern bestanden.
Alle anderen Teams waren mit mindestens einem erfahrenen Renner angereist!
 
Ich gab mein Bestes etwas weiter hinten und kämpfte mich auch noch auf Rang 49 im Feld ins Ziel.
Ich bin überglücklich für die beiden und es zeigt sich wiedereinmal, dass wir zusammen als Team doch einiges erreichen können.
Auch für mich persönlich nahm das Rennen noch einen versöhnlichen Abschluss, da ich mich doch bereits vor dem Rennen nicht allzu gut gefühlt habe; denn anzukommen war heute schon eine kleine Bestätigung, da gerade einmal die Hälfte aller Fahrer ins Ziel gekommen ist.
 
Heute, am Dienstag steht auch schon das nächste Rennen in Montpinchon an. Ich bin wie immer topmotiviert und da bei uns im Team im Moment alles möglich scheint, wollen wir natürlich auch dort unsere Siegesserie fortsetzen!

04.08.2014

Polynormande 03.08.2014

Endlich war es so weit!
Mein erstes Rennen als Stagaire für AG2R LA MONDIALE bei der Polynormande.
Hochmotiviert ging ich an den Start.
Gefahren werden mussten 170 km bestehend aus einer kurzen Überführung Start und einem anspruchsvollen Rundkurs der 11 x befahren werden musste.
Gleich zu Beginn merkte ich aber das meine Beine nicht ihren besten Tag erlebten.
Dennoch versuchte ich meinen Job - im Wechsel mit den anderen die Gruppen zu besetzen - so gut wie möglich auszuführen. Dies gelang mir auch gar nicht so schlecht.
Leider verpasste ich dann die Gruppe des Tages, wir konnten mit der Situation aber dennoch zufrieden sein, da wir mit 2 Fahrern vorne vertreten waren.
Danach ging das Tempo vorübergehend erstmal nach unten, wofür ich sehr dankbar war, sind wir doch die erste Stunde mit einem 55 er Schnitt gefahren!
Während nun Cofidis im Feld das Tempodiktat übernahm, platzierten wir uns als Team geschlossen dahinter um im Fall direkt reagieren zu können.
Gegen Ende des Rennens ging der Kampf dann wieder von neuem los und es wurde wieder ununterbrochen attackiert.
Ich gab mein Bestes um auch hier wieder die gefährlichen Gruppen abzudecken.
5 Runden vor Schluss fing es dann an, im Oberschenkel zu zwicken. Nichtsdestotrotz ging ich weiter die Attacken mit und musste dann aber 1,5 Runden vor Schluss das bis dahin schon stark dezimierte Feld mit Krämpfen ziehen lassen.
 
Alles in Allem bin ich schon etwas entäuscht, da ich eigentlich während des gesamten Rennens auf der Höhe des Geschehens war und so weit auch ein gutes Rennen abgeliefert habe, sodass es Schade ist nicht im Feld angekommen zu sein!

 

Fotos: Gettysport

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