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26.08.18

Deutschlandtour Etappe 4

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Zunächst einmal ein riesengroßes Kompliment an alle Zuschauer! Die Stimmung heute war echt fantastisch! Ich bin ja jetzt schon recht viele Radrennen gefahren aber so viele Zuschauer hat es dann doch eher selten! Nicht nur in Stuttgart, sondern überall entlang der Strecke war richtig was los.

Auch die Organisation war echt top und gerade die Streckenführung hat meiner Meinung nach für ein spannendes Rennen gesorgt. Das einzige was an dieser Deutschlandtour schade ist, ist dass sie schon vorbei ist. In so einer tollen Atmosphäre wäre ich gerne noch weiter gefahren!

 

Nachdem die letzten Tage schon richtig Radrennen gefahren wurde, war auch heute wieder richtig was geboten: mit Kiryienka und Cavanga waren zwar nur 2 Mann an der Spitze aber bei solchen Tretviechern zählen 2 für 15 Mann! Dementsprechende Probleme hatte Bahrain-Merida dann auch um die 2 im Zaum zu halten. Erst als Bora und Dimension Data zu Hilfe kamen wurde der Abstand kleiner. Nichtsdestotrotz wurde es ein richtig schneller Tag. Den ganzen Tag nur Einerreihe und Vollgas. Am Schluss ging es dann auf den Stadtkurs in Stuttgart und gleich 2 mal über den Herdweg. Unser Ziel war es Romain vorne rein zu fahren und dann richtig Rabatz zu machen. Das funktionierte soweit ganz gut. Wir fuhren unsere Mannen unten rein und dann fuhr ich noch gut bis zur Hälfte mit hoch. Dann war mein Job erledigt und ich konnte nicht weiter folgen. Am Ende reichte es uns nicht für den erhofften Etappensieg obwohl wir mit 3 Mann vorne vertreten waren. Als kleinen Trostpreis hat es uns aber noch für die Teamwertung gereicht.

Ich hatte auf jeden Fall mega viel Spaß hier bei der Deutschlandtour und freue mich schon auf nächstes Jahr!

25.08.18

Deutschlandtour Etappe 3

Foto: @tdwsport

Für die 3. Etappe der Deutschlandtour haben wir uns vorgenommen das Rennen schwer zu machen. Als dann zu Beginn aber gleich 8 Mann ohne uns gingen beschlossen wir noch früher als geplant damit anzufangen. Wir fuhren voll Stoff über die erste Bergwertung und überraschten damit den ein oder anderen Fahrer. Im weiteren Verlauf probierten wir es immer wieder nach vorne zu springen bzw. eine neue Gruppe zu initiieren. Gerade ich war dabei sehr aktiv. Ich nahm meine Aufgabe sehr ernst und versuchte es immer wieder. Damit machte ich mir nicht allzu viele Freunde im Feld, kann dazu aber nur sagen, dass ich einfach nur meinen Job gemacht habe.

Meine 75.000 Attacken und die ganze Schufterei hinterließen natürlich auch Spuren bei mir, sodass ich im Finale natürlich keine Rolle mehr spielte.

Darüber bin ich wirklich sehr enttäuscht, da ich mich spezifisch auf die Deutschlandtour vorbereitet hatte und es mir sehr am Herzen lag hier gut zu fahren. Allerdings ist meine Meinung nicht immer unbedingt die vom Sportlichen Leiter und ich musste hier und heute meine eigenen Ambitionen zurückstellen und in der Anfangsphase des Rennens viel Arbeit übernehmen.

Ich hoffe ich bekomme morgen doch noch freie Fahrt und kann wenigstens ein Ergebnis auf heimischem Boden einfahren...

24.08.18

Deutschlandtour Etappe 2

Bevor ich etwas zur Etappe sage, möchte ich mein Beileid an die Familie von Alois Stöcklin aussprechen! Am Mittwoch war er zur falschen Zeit am falschen Ort und wurde mit seinem Fahrrad von einem LKW erfasst. Die Nachricht von seinem Tod erreichte mich gestern Abend und traf mich sehr tief. Alois war ein liebenswerter und sehr engagierter Mensch, der die regionale Radsportszene Jahrzehnte lang mitgestaltet und geprägt hat. Er wird nicht nur dort, sondern auch in unseren Herzen ein großes Loch zurücklassen. Alois ruhe in Frieden. Wir werden dein Andenken in Ehren halten und dich nicht vergessen!

 

Und nun zum Rennen: Wie ihr Euch vorstellen könnt war ich mit meinem Kopf nicht unbedingt auf meinem Rad, fühlte mich in der kontrollierten Anfangsphase aber noch recht gut. Wie gestern bereits angekündigt gingen wir mit dem Team dann auch schon früh in die Offensive. Ich selbst konnte diese aggressive Strategie aber nicht umsetzen und blieb hinter meinen Erwartungen mehr als zurück. Eigentlich hatte ich mir diese Etappe vorher angestrichen und wollte selbst einige Akzente setzen. Dementsprechend bin ich also enttäuscht, dass ich nicht vorne mitfahren konnte und am letzten Anstieg abgehängt wurde. Doch die Deutschlandtour hat noch 2 weitere Tage und deshalb werde ich meinen Kopf jetzt nicht in den Sand stecken...

23.08.18

Deutschlandtour Etappe 1

Sie ist wieder da! Die Deutschlandtour! Nach 10 Jahren Abstinenz kehrt diese wunderschöne Rundfahrt nun wieder zurück. Und mit was für einer Kulisse!? Bereits gestern bei der Teampräsentation am Deutschen Eck in Koblenz war deutlich zu sehen, dass Radsport-Deutschland mehr als nur lebt. Mit einem derartigen Publikum können nur wenige Rennen aufwarten.

Die tolle Stimmung war auch heute überall zu sehen. Zahlreiche Leute waren den ganzen Tag überall an der Strecke zu sehen.

Auch für uns Fahrer war es eine tolle Erfahrung. Viele ausländische Fahrer, darunter Romain Bardet, haben zu mir gesagt, wie schön es denn in Deutschland sei.

Das Rennen bot ebenfalls etwas zu sehen. Am Anfang war die Gruppe heiss umkämpft und vor Allem die deutschen Contiteams wollten unbedingt jemanden vorne mit dabei haben. Daher hatten wir auf den ersten 10km einen 52er Schnitt!!!

Danach kontrollierten die Sprinterteams und der Massensprint bahnte sich unaufhaltsam an. Lediglich 40km vor dem Ziel sorgte ein falsch positioniertes "25km-Schild" für Verwirrung und Stress im Feld. Das Tempo ging schlagartig hoch, da der Vorsprung der Ausreisser noch relativ hoch war. Die Unruhe legte sich aber schnell als die Organisation über Funk Entwarnung gab. Das Schild wurde einfach nur falsch positioniert worden...

 

Meine Beine fühlten sich den ganzen Tag über noch nicht wirklich gut an, schalteten dann aber pünktlich zum Finale in den Rennmodus um und ich fühlte mich besser.

Heute war für mich nur ein "Warmrollen" bevor es dann morgen richtig los geht. Die morgige Etappe wird schwerer werden und wir werden wohl nicht abwarten und den anderen beim Rennenfahren zuschauen...

Bis morgen

Euer Nico

19.08.2018

BinckBank Tour -Etappe 7

Foto: @tdwsport

Endlich wieder gute Beine!

Was heute passiert ist kann ich nicht erklären. NAchdem ich die ganze Woche zu Beginn der Etappen gute Beine hatte und dann im Finale federn lassen musste, war es heute genau anders rum; am Start fühlte ich mich nicht so gut, ging aber trotzdem viele Attacken mit. Nach etwa einer halben Stunde gingen meine Beine dann aber auf und ich konnte einen guten Job machen. Die ersten 60km fuhren wir Vollgas ohne dass sich eine Gruppe bilden woöllte. Dann gingen aber doch 7 Mann und im Fekld konnte wieder duchgeatmet werden. Als es auf den abschließenden superschweren Rundkurs rund um die Mauer von Geraardsbergen zu ging spannte ich mich vor meine Teamkollegen und hielt sie in guter Position aus dem Wind. Da die erste Passage über die Mur noch nicht Vollgas war, fuhr ich noch mit rüber und spannte mich erneut vor das Feld um den Abstand auf die Ausreisser nicht zu groß werden zu lassen.

Dann musste ich meinen Anstrengungen aber Tribut zollen und reißen lassen. Ich kämpfte eine ganze Runde lang zwischen den Autos um Wiederanschluss, konnte aber nicht zurück kommen. Aussteigen wollte ich aber nicht und fuhr dann nochmal eine Runde alleine.

Ich bin wirklich froh, mit einem positiven Feeling aus der letzten Etappe in Richtung Deutschlandtour heimzufliegen! Das gibt mir nochmals Selbstbewusstsein für kommende Aufgaben;)

Die nächsten 3 Tage werde ich meinen Job super ernst nehmen und wie es sich für eine ordentliche Regeneration gehört meine Beine den ganzen Tag hochlegen und absolut gar nichts machen! Superkompensation und so :P

 

Ich hoffe ihr habt Euch die Deutschlandtour schon dick und fett im Kalender angestrichen! Ab Donnerstag werden die Etappen dann auch auf ARD und ZDF übertragen. Noch besser ist es natürlich wenn ihr direkt vor Ort zum Zuschauen kommt!

Bis Donnerstag in alter Frische

Euer Nico

18.08.2018

BinckBank Tour - Etappe 6

Foto: @tdwsport

So richtig laufen will es bei mir einfach nicht.

Schon die ganze Woche geht es eingangs der Etappe richtig gut aber dann gehen mir irgendwann auf einmal die Lichter aus. Ich bin einfach nicht auf dem Niveau wie noch bei der Europameisterschaft am Sonntag. Ich denke ich konnte mich einfach nicht richtig erholen. Nicht nur das Rennen dort war extrem hart, sondern auch die Weiterreise nach Holland war alles andere als angenehm. Dazu kommt noch, dass ich nach dem Rennen nichts richtiges zu Essen bekommen habe und meine Speicher wieder ordentlich auffüllen konnte…All diese kleinen Dinge summieren sich dann eben auf und die Erholungszeit reicht nicht aus um meinen Körper wieder voll herzustellen.

 

Am Anfang fühlte ich mich echt noch klasse und ging Vollgas auf die Gruppe. Auch in den Anstiegen lief es top. Doch unterwegs ging mir dann irgendwann der Saft aus.

Ich habe mit einigen Kollegen geredet und vielen scheint es ähnlich zu gehen, dass sie sich nach der EM einfach nicht mehr vollständig erholen konnten. Jetzt steht morgen noch die Schlussetappe über die Mauer von Geraardsbergen an und dann kann ich meinen Fokus wieder auf die Erholung legen.

17.08.2018

BinckBank Tour - Etappe 5

Foto: @tdwsport

Heute gab es endlich mal den entspannten Tag ohne Stress. Einfach mal quatschen mit den Kollegen und Klatsch und Tratsch wieder auf den neusten Stand bringen. Gängige Themen dabei: wer wechselt zu wem, wo gehts hin in den Urlaub (im Oktober) usw.

Im Finale wurde es dann aber nochmal richtig schnell und ich versuchte jedes bisschen Windschatten mitzunehmen, dass ich nur finden konnte. Die Europameisterschaft sitzt mir wohl tiefer in den Knochen als ich gedacht habe, denn im Finale fehlt mir hier diese Woche das letzte gewisse Etwas um vorne mit rein zu fahren oder überhaupt das Rennen aktiv mitzugestalten. Nachdem die Sprinter heute nun schon zum dritten Mal in Folge ihre Chance auf einen Sieg vermasselt haben wird es ab morgen deutlich schwerer was das PRofil angeht. Ich erwarte vor Allem für Sonntag einen Großkampf um die Gesamtwertung. Ich hoffe ich kann bis dahin wieder zu alter Frische zurückfinden und Oli so gut wie möglich unterstützen!

Ciao tutti

Euer Nico

16.08.2018

BinckBank Tour - Etappe 4

Foto: @tdwsport

Schon wieder so ein Stresstag. Durch den angekündigten Wind war wieder den ganzen Tag vorne fahren angesagt. Dadurch gab es heute wieder Gestecke und Gedrängel von Anfang bis Ende. Und das für nichts.

Wir probierten es mehrmals und sprengten das Feld nach 90 Rennkilometern über das Pflaster und auf die Kante in 3 Teile. Da aber kein anderes Team motiviert zu sein schien die Sache durchzuziehen, lief wieder alles zusammen und es kam zum erwarteten Massensprint. Naja außer Jasper Stuyven halt. Der machte den Sprintern auch heute wieder einen Strich durch die Rechnung. Morgen sollte es dann nochmal einen Sprint geben vor dem schweren Wochenende...

15.08.2018

BinckBank Tour - Etappe 3

Foto: @tdwsport

Der Rückenwind machte die Etappe heute schnell. Sehr schnell. Nachdem BMC die Ausreisser auf etwa 3:30 Minuten hielt war klar, dass das Finale dann richtig schnell werden würde.

Auf der technischen Zielrunde fuhren wir Anschlag alles was der Körper hergab. Teilweise standen über 60 Sachen auf meinem Tacho.

Ich machte den Fehler eingangs des Rundkurses zu weit hinten positioniert zu sein und kam dann nicht mehr vor. Dementsprechend hatte ich keine Chance als das Feld auf der letzten Runde auseinander riss. Der Ziehharmonika-Effekt tat seine Wirkung und hinten musste man nach jeder Kurve einen Sprint fahren nur um das Hinterrad des Vordermanns zu halten. Das konnte auf Dauer nicht gut gehen...

Ich kam also in einer abgehängten Gruppe kurz hinter dem Feld an.

14.08.2018

BinckBank Tour - Etappe 2

Foto: @tdwsport

12km sind nicht viel, tun aber trotzdem mindestens genauso weh wie eine 200km Etappe. Auf diesem Rundkurs gab es nicht viel zu überlegen. Kopf runter und treten. Bei mir ging es eigentlich echt gut, obwohl ich beim Warmfahren noch Probleme hatte meinen rechten Arm so auf dem Auflieger zu positionieren, dass ich mich nicht auf meine Schürfwunde von Sonntag stützte.

Im Ziel kam ich im Mittelfeld an mit einer Zeit von 15:16 Minuten. Soweit ganz solide und angesichts, dass ich gestern noch sehr müde war geht das auch vollkommen klar. Richtig viel Zeit habe ich allerdings in den Kurven liegen gelassen. Da habe ich mich wirklich extrem über mich selbst geärgert, als ich den Kollegen nach meinem Rennen im TV zugeschaut habe. Da habe ich echt so viel Zeit verschenkt!

Morgen wird es dann hoffentlich etwas ruhiger und wir dürfen wohl mit einem weiteren Massensprint rechnen.

Wie es für die BinckBank Tour üblich ist bleibt nach der Etappe noch viel Zeit zum Sightseeing, da wir auch heute wieder 200km Transfer ins Hotel haben. So sehen wir Fahrer wenigstens auch was vom schönen Belgien ;)

13.08.2018

BinckBank Tour - Etappe 1

Foto: @tdwsport

Nach dem gestrigen Reiseabenteuer und der Ankunft im Hotel um 0:30 Uhr war ich heute morgen extrem müde und ging im Halbschlaf an den Start. Auch 4 Espressos im Bus konnten daran nichts ändern. Gegen Mitte des Rennens gingen meine Beine dann aber auf und ich hatte ein überraschend gutes Feeling, obwohl ich noch mein Vorderrad ausgereicht habe, als es auf der Windkante gerade etwas schneller wurde. Ich kam ohne Probleme zurück und arbeitete für meinen Leader Oli. Am Ende der Etappe merkte ich aber, dass ich vor allem mental aufgeraucht war. 6h Positionsfahren im Dauerregen haben eben doch ihre Spuren hinterlassen. Aber auch Wind und Regen auf der heutigen Etappe sorgten für einen stressigen Tag, den man einfach nur hinter sich bringen will. Jetzt im Hotel war ich sofort beim Osteo, der mir gefühlt jeden einzigen Knochen im ganzen Körper wieder an seinen angestammten Platz zurückgedrückt hat. Dann eine Massage, die ich gestern wegen dem Transfer auslassen musste und ab zum Abendessen. Jetzt werde ich versuchen so viel Schlaf wie nur möglich zu bekommen um morgen ausgeruht in das 12km lange Zeitfahren zu gehen. Je nach Gefühl auf den ersten Metern werde ich dann entscheiden ob ich voll fahren werde oder mir einen „Ruhetag“ gönne.

Bis morgen

Euer Nico

August 2018

12.08.2018

Europameisterschaft

 

Ich bin extrem motiviert nach Glasgow angereist. Es ist immer was besonderes das Trikot der Nationalmannschaft zu tragen um mein Land zu präsentieren; umso mehr bei einer Meisterschaft.

 

Die 14km lange Runde führte mit gefühlten 1000 Kurven und 3 kurzen aber knackigen Anstiegen quer durch die Stadt. Der Regen erschwerte uns das LEben dabei noch und es gab nur eine Lösung: vorne fahren, vorne fahren, vorne fahren.

Also fuhren wir vorne, traten als Team gut auf und vor allem die jungen Kontifahrer machten einen super Job! Meine Aufgabe war es im Finale 4 Runden vor Schluss die wichtigen Attacken mitzugehen und Dege zu unterstützen.

Da aber einfach keiner attackieren wollte ging ich selbst in die Offensive, fühlte mich gut und initiierte die entscheidende Gruppe rund um Van Aert, Van der Poel und Trentin. In der Gruppe hielt ich mich dann aber eher zurück, ging zwar noch durch die Führung, übernahm aber nicht den Mammutanteil der Führungsarbeit. Auch im Finale fühlte ich mich noch gut, war zwar auch etwas angenockt, aber das war jeder bei diesem knüppelharten Rennen.

Ich hatte mir meine Taktik schon zurechtgelegt; wollte wieder an der selben Stelle attackieren wie schon zuvor; träumte von einer Medaille, wurde aber schnell wieder in die Realität zurückgeholt. Etwa 10km vor dem Ziel tauchte Lammertink (Holland) in einer Kurve in die Bande ab. Auf regennasser Fahrbahn wollte ich ausweichen, bremste und rutschte direkt weg. Ich sprang direkt wieder auf mein Rad, aber meine Kette war runtergefallen. Dann klopfte ich den Bremshebel wieder an seinen Ort und startete -bis oben hin voll mit Adrenalin- die Aufholjagd. Vorne warteten sie natürlich nicht, ich konnte das Loch aber fast wieder schließen, platzte in der letzten Rampe aber dann doch auf, war ich doch 7km voll Anschlag gefahren.

Am Ende stehen dann 25 Sekunden auf der Uhr und ein 9.Platz auf dem Papier.

 

Meine erste Reaktion war natürlich blanke Enttäuschung. Ich fühlte mich richtig gut und muss wohl immer noch ein bisschen auf „das ganz große Ding“ warten. Dennoch möchte ich auch das positive hervorheben: Ich bin endlich auf dem Niveau angekommen, wo ich immer hin wollte. Ich kann im Finale eines richtig schweren Rennens mittlerweile auch ein Wörtchen mitreden und es ist nur noch ein Frage der Zeit bis es dann endlich mal klappt. Irgendwann muss es das doch einfach oder!?

Nach dem Rennen ging es dann gleich per Polizeieskorte zum Flughafen wo unser Charter zur BinckBankTour schon wartete. Allerdings hatten Sie nicht genügend Platz für unser ganzes Gepäck, sodass sie teilweise die Radkoffer auf die Sitze stellte...hoch professionell :D

 

Morgen ist dann auch schon der Start der ersten Etappe, sodass nicht viel Zeit zum Erholen bleibt. Ich bin gespannt wie ich mich morgen dann fühle.

 

Ach ja: beim Sturz ist weiter nichts passiert. Ich habe lediglich die klassische Radfahrerabschürfung an Ellbogen und Oberschenkel. Ich werds überleben...

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