Fotos: @Gettysport

Giro d‘Italia

02.06.2019

Etappe 21

Es ist vollbracht. Wer hätte nach meinem Start damit gerechnet, dass ich es bis nach Verona schaffe? Ehrlich gesagt habe ich manchmal selbst an mir gezweifelt und mehrfach ans aussteigen gedacht. Doch je näher der 1. Ruhetag gerückt ist, desto mehr hoffte ich, dass danach alles besser werden würde.

Heute konnte ich dann entspannt an das Zeitfahren herangehen und alles noch mal auf mich wirken lassen. Ich habe wirklich jede einzelne Sekunde dieses Zeitfahrens in mir aufgesogen und einfach nur den Moment genossen. Den Moment es geschafft zu haben nach 3 Wochen Schinderei.

Es war es auf jeden Fall wert mich am Anfang durchzukämpfen, denn ich konnte mich erholen und nochmals in die Offensive gehen. Es hat nicht viel gefehlt und ich hätte ihn doch noch bekommen meinen Etappensieg...

Die heutige Nacht verbringe ich jetzt noch auf Italienischem Boden bevor es morgen zurück in die Heimat geht.

Ich freue mich jetzt sehr auf meine Familie aber auch darauf endlich wieder im eigenen Bett schlafen zu können und zu wissen welchen Weg man im Dunklen ins Badezimmer gehen muss :p

Grazie a tutti

A la prossima

Euer Nico

01.06.2019

Etappe 20

Heute war es furchtbar. 3 Pässe mit jeweils 20km und dann noch mal 2 kleine Anstiege mit 12 und 7km.

Am Anfang fühlte ich mich noch recht gut und war nicht sehr weit hinter dem Feld über den ersten Pass. In der Abfahrt kam ich dann wieder zurück.

 

Im 2. Pass, dem Passo Manghen stellte es mich dann aber komplett auf und ich flog von Gruppe zu Gruppe bis zu den Sprintern zurück.

Es hat mich heute wirklich alles gekostet nur um das Rennen zu beenden. Ein kompletter Einbruch eben.

Jetzt bin ich vor allem froh, dass morgen die letzte Etappe in Verona ansteht und ich nach den ganzen Problemen der 1. Woche  doch noch in Verona angekommen bin...

31.05.2019

Etappe 19

Nach dem gestrigen hochintensiven Tag musste ich heute die Konsequenzen tragen. Mein Körper war noch nicht voll erholt und ich war froh dass es ein „lockeres“ Rennen war.

Ich wartete den ganzen Tag an letzter Position darauf das wir zum letzten Anstieg kamen und ich rausnehmen konnte.

Morgen ist nämlich großes Feuerwerk angesagt. Jap es ist Bergetappe?

30.05.2019

Etappe 18

Nachdem ich es in den ersten 2 Wochen wegen Krankheit und Sturz nicht versuchen konnte, hatte ich mir die heutige Etappe dick und fett angestrichen als ich merkte das es wieder besser ging.

 

Die Theorie war, dass nur Bora einen Sprint will, da Demain das Punktetrikot verteidigen will. Dementsprechend sollte es einen harten Kampf um die Gruppe geben, da das ja alle Teams wussten. Den Kampf gab es auch. Er dauerte auch recht lange, bis dann 2 Procontinentalfahrer davonfuhren und ich noch dazusprang.

Das Vorhaben war zu dritt eigentlich schon von vornherein zum scheitern verurteilt, doch ich schmiedete einen Plan. Zu Beginn sollten wir so langsam wie möglich fahren. Durch den Zwischensprint sollte es im Feld automatisch etwas schneller werden wodurch das Peloton dichter an uns herankam. Danach würden sie uns wieder mehr Vorsprung geben. Jetzt sind wir voll losgefahren. Die letzten 60km mit Vollschub. Hinten im Feld brauchte es alles um den Vorsprung schmelzen zu lassen. Ich erledigte vielleicht 80% der Führungsarbeit, da die anderen beiden nicht so richtig konnten. Dachte ich zumindest...4km vorm Ziel hatte ich dann das Gefühl ich müsste alleine weiterfahren, da die beiden -vor allem Cima- kaum mehr an mir vorbeifahren konnten.

Sie kamen aber wieder zurück und ich merkte, dass wohl doch noch mehr Kraft übrig war...

600m vor dem Ziel taktierten die beiden lieber als weiter zu fahren, sodass ich erneut angriff, da das Feld gefährlich nahe gekommen war. Abermals kamen sie zurück. Cima schaffte es dann noch vorm Feld über die Linie zu fahren, während wir anderen beiden noch von den ersten Sprintern überrollt wurden.

 

Für mich ist das eine große Enttäuschung. Ohne mich wären wir wahrscheinlich schon weit vor dem Ziel wieder eingeholt worden. Daher hatte ich keine Wahl als Vollschub zu fahren. Mit meiner Attacke hoffte ich den „Balast“ loszuwerden. Als das nicht klappte wurde mir klar dass ich schon verloren hatte. Wäre ich 600m vor dem Ziel sitzen geblieben wären wir alle vom Feld eingeholt worden....mit etwas mehr Puffer wäre es vielleicht anders gelaufen, aber den hatten wir eben nicht. Wie ich es eben nun drehen und wenden will ich sehe kein Szenario in dem ich gewonnen hätte. Ich werde jetzt wohl einen Antrag an die Giroorganisation stellen, damit sie eine kurze Rampe oder Autobahnbrücke kurz vor dem Ziel einbauen, denn im Flachen ist es deutlich schwerer seine Mitstreiter loszuwerden....

 

Ich bin hier hergekommen mit dem klaren Ziel Etappensieg. Es hat nicht geklappt. Schon wieder knapp geschlagen. Doch ich werde es wieder probieren. Auch wenn es bei diesem Giro wohl keine Möglichkeit mehr für mich gibt, die Saison ist noch nicht vorbei. Immerhin konnte ich nach Krankheit und Sturz zeigen was wirklich in mir steckt...

29.05.2019

Etappe 17

Wow! Die heutige Etappe ist die Erlösung für uns alle. Ich selber komme langsam wieder an meine Pre-Giro-Form heran, das Scheinwerferlicht liegt aber eindeutig auf meinem guten Freund und Teamkollegen Nans Peters, dem Sieger der 17. Etappe. Im Funk habe ich total mitgefiebert und ihn auch selbst angefeuert. Ich freue mich mega für ihn. Dieser Sieg tut dem gesamten Team gut und da ich selbst durch Verletzung und Krankheit leider nicht in der Lage bin/war vorne rumzustrahlen gibt es keinen besseren als Nans um das zu erledigen! Champagner ? ?!!

28.05.2019

Etappe 16

Wegen Lawinengefahr wurde der Gavia aus der heutigen Etappe rausgenommen und durch mehrere 3.Kategorie Anstiege ersetzt. Ausserdem war furchtbares Wetter vorausgesagt. Wir wurden glücklicherweise aber lange vom Regen verschont und die ersten Tropfen fielen erst im oberen Teil des Mortirolos. Ich fuhr mit dem Feld bis unten hin und nahm dann sofort raus. In der Abfahrt wurde es dann nochmal kritisch, da die Sicht durch den Nebel extrem eingeschränkt war und es heftig regnete.

Ich kam aber gut durch, fuhr dann mit meiner Gruppe aber Vollgas die letzten 15km ins Ziel, an den Betreuern vorbei bis zum Teambus. Mein Tempo drosselte ich erst als ich meine 2 Regenjacken ausgezogen hatte und unter der Dusche stand. Jetzt bin ich aber wieder aufgeheizt ;)

26.05.2019

Etappe 15

Heute wollte ich in die Gruppe. Daher war ich am Anfang auch ganz vorne und schoss mich über den ersten Anstieg richtig weg um platziert zu bleiben. Lange Zeit waren nur 2 Mann vorne und dahinter wurde wild weiterattackiert bis Movistar mit ein paar anderen Teams den Riegel vorschob und die Straße dicht machte.

Als es dann wieder auf eine breitere Straße ging, ging das Gespringe weiter; aber nicht sehr lange und dann war wieder dicht. Aus irgendeinem unerklärlichen Grund gab sich das Peloton mit der Situation zufrieden und ließ den 2 Mann 16 Minuten Vorsprung.

Erst nach der Verpflegung schaltete sich Mitchelton-Scott ein und der Wahnsinn der letzten 2 Tage ging weiter. Von da an war wieder Vollgas angesagt und das Feld zersprang schon in der Abfahrt vor dem Ghisallo. Im Anstieg selber eskalierten dann die Bergfahrer und ich musste reißen lassen. Ich kam dann in einer Gruppe um den 50. Platz ins Ziel.

 

Ich merke, dass es jeden Tag ein bisschen besser geht. Jetzt hab ich noch 6 Chancen um zu zeigen dass mehr als die Rote Laterne in mir steckt ;)

25.05.2019

Etappe 14

Nach dem gestrigen Tag hatte ich doch Respekt vor der heutigen Etappe. Daher blieb ich zu Beginn ruhig sitzen und attackierte diesmal nicht bei Kilometer 0.

Über den ersten Pass ging es dann wie erwartet mit Vollgas rüber. Ich schlug meinen eigenen Rhythmus an, der mich in der Abfahrt wieder ins Feld zurückbrachte.

 

Im 2. Pass bildeten sich dann schnell wieder die ersten 2 Gruppettos nachdem im Tal wieder alles zusammengelaufen war.

Ich blieb noch relativ lange dabei. Als dann aber die nächsten Attacken starteten und das Tempo hoch ging blieb ich in meinem Rhythmus.

Im Tal ließ ich mich dann ins Gruppetto zurückfallen und fuhr mit den Sprintern ins Ziel.

Ich habe mittlerweile akzeptiert, dass ich in diesem Giro wohl nicht mehr zu den 100% zurückkehren werde. Es kann nicht immer so laufen wie man es sich vorstellt und manchmal kommen eben andere Dinge dazwischen. Gestern erst meinte mein Sportlicher Leiter zu mir, dass es extrem schwierig sei sich in einer Grand Tour von einem Sturz oder Krankheit zu erholen. Bei meinem doppelten Glück würde man den Fahrer wohl meist vorzeitig zum Flughafen bringen. Da ich noch da bin muss ich wohl ein recht gutes Erholungsvermögen haben und in guter Form gewesen sein...Diese Worte bauen mich auf der einen Seite wieder auf, auf der anderen Seite zeigen sie aber auch was eigentlich möglich gewesen wäre...naja wenn das Wörtchen wenn nicht wär...

24.05.2019

Etappe 13

Es gibt nur ein Gas! Vollgas!

Was für eine mega Etappe. Im Fernseher war das sicher ein wahnsinns Spektakel. Im echten Leben tat es aber einfach nur weh.

Da ich geheißen wurde in die Gruppe zu gehen sprang ich auch mit und war dann vor dem ersten Anstieg in einer Gruppe vorne raus. Das Feld ließ uns aber nicht gehen und holte uns unten am Anstieg wieder ein. Von da an war ich nur noch Vollgas.

Ich kam zwar nochmal zurück ins Hauptfeld, wurde aber 3km vor der Bergwertung ses 2. Passes wieder abgehängt und fuhr dann 150km im Gruppetto.

Ich bin wirklich heilfroh dass die Etappe vorbei ist. Morgen muss ich mich wohl nochmal durchbeißen bevor es dann wieder (etwas) einfacher wird.

23.05.2019

Etappe 12

Heute wollte ich eigentlich in die Gruppe gehen, bin auch 2-3 mal mitgesprungen. Wie es manchmal eben so ist, war es eben die Gruppe nach mir die sich dann absetzen konnte. Das ist zwar bitter aber lässt sich nun such nicht mehr ändern...

Da ich dann eben im Hauptfeld war fuhr ich meine Leute vor dem Pass in Position und ließ es dann locker angehen. Immerhin fühle ich mich schon deutlich besser als letzte Woche!

Morgen wird es erstmals richtig schwer ;)

22.05.2019

Etappe 11

Heute war es einfach nur übelst langweilig. 220km komplett flach. Kein Wunder dass nur die eingeladenen Procontiteams in die Gruppe wollten und somit 3 Mann vorne waren.

Hinten im Feld ging dann irgendwann auch der Gesprächsstoff aus, da wir ja gestern schon so eine langweilige Etappe hatten.

Im Finale folgte ich ein bisschen den Rädern ohne allzusehr reinzuhalten. Am Ende rolle ich auf Position 23 über die Linie. Das bedeutet, dass man mich heute zum ersten Mal schneller im Ergebnis findet wenn man von oben anfängt zu lesen anstatt von unten.

 

Morgen geht der Giro dann so richtig los und die ersten Berge stehen auf dem Programm. Morgen werde ich dann auch sehen ob mein Knie unter Belastung hält, denn seit dem Ruhetag musste ich nie wirklich viel Druck auf die Pedale geben...

21.05.2019

Etappe 10

Heute war vielleicht der erste Tag an dem ich Spaß auf dem Rad hatte. Sportlich gesehen war es heute wohl alles andere als interessant, aber nach dem Ruhetag war es genau die richtige Etappe um wieder in Schwung zu kommen.

Ich hatte zwar noch ein Wehwehchen am Knie aber mit dem Stress des Finales habe ich diesbezüglich nichts mehr gespürt. Der Ruhetag hat mir auf jeden Fall erstmal gut getan, aber ich will erst eine richtige Etappe abwarten, die intensiver als ein Ruhetag ist bevor ich in Euphorie ausbreche...

19.05.2019

Etappe 9

Mit dem Zeitfahren absolvierte ich heute den letzten Schritt in richtung Ruhetag. Doch selbst mit einer Zeit weit langsamer als der Sieger tut gerade ein so langes Zeitfahren auch auf den hinteren Rängen immer weh. Ich versuchte dabei trotzdem nicht zu tief zu gehen und fuhr nur um im Rennen zu bleiben...

der Ruhetag wird mir nun gut tun...

18.05.2019

Etappe 8

Schon wieder so ein langer Tag. 240km durften wir heute an der Adriaküste entlang rollen. Und die ersten 150km sind wir wirklich nur gerollt.

Ein kleiner Plausch hier, dort ein Gespräch, Rücken dehnen, Pinkelpause. Es war lang.

Auf den letzten 100km -als wir dann in den Hügeln ankamen- wurde dann aber doch noch ein bisschen Radrennen gefahren.

 

Ich ließ es auch heute wieder gediegen angehen und kam im Gruppetto an. Davon habe ich mittlerweile aber wirklich genug und ich will jetzt einfach nur noch zum Ruhetag, ausschlafen und Kraft tanken, damit ich in Woche 2&3 endlich auch mal vorne mitfahren kann...dafür muss ich nur noch morgen durch das Zeitfahren kommen!

 

17.05.2019

Etappe 7

Heute lässt sich in einem Wort beschreiben: Vollgas. 100km in 2h haben wir absolviert.

Es wollte einfach keine Situation zustandekommen mit der alle zufrieden waren. Daher gab es immer jemand der hinterherfuhr.

Da ich noch immer nicht wieder bei 100% angekommen bin war ich heute wie alle anderen auch am leiden. Meine 50% Kraft reichen im Moment gerade so fürs Gruppetto. Morgen muss ich mich nochmal durchbeißen und dann bin ich schon mit einem Fuß im Ruhetag. Von da an gehts dann hoffentlich besser bei mir!

16.05.2019

Etappe 6

Das war bis jetzt die mit Abstand beste Etappe für mich. Ich konnte endlich wieder normal im Feld mitfahren ohne in Atemnot zu verfallen. Das fiel auch meinen Teamkollegen auf, da ich endlich auch etwas zum Kollektiv beitragen konnte.

 

Dennoch war der Tag mit 240km wieder extrem lang. Auf den letzten 80km meldete sich dann mein Knie zu Wort und sagte, dass es aber noch nicht fit für so eine lange Etappe sei. Ich meldete mich dann mit den Jacken des Teams unten im Schlussanstieg am Auto ab und konnte zufrieden feststellen, dass auch gut 60 weitere Fahrer einen Ruhetag eingeplant hatten und sich sofort vor mir ein Gruppetto bildete. In diesem fuhr ich dann entspannt ins Ziel und verteidigte problemlos meinen letzten Platz in der Gesamtwertung den ich durch meine qualvolle Woche nun innehabe.

Ich bin auf jeden Fall wahnsinnig erleichtert, dass es jetzt wieder aufwärts geht!

16.05.2019

Etappe 5

Heute war es nass. Sehr nass. Immerhin war die Etappe 100km kürzer als gestern.

Der Dauerregen machte es aber dennoch ungemütlich und in den Abfahrten teilweise sogar gefährlich. Am Ende hat die Rennleitung dann die -aus meiner Sicht- richtige Entscheidung die Zeit für die Gesamtwertung 1 Runde vor Schluss anzuhalten, da es durch die tiefen Pfützen und Schlaglöcher auf der kurvigen Schlussrunde zu gefährlich geworden wäre.

Für mich war heute einfach nur ein weiterer Tag den ich abhaken konnte.

Ich versuche jetzt einfach nur bis zum Ruhetag zu kommen und hoffe dass dann alles besser wird...

15.05.2019

Etappe 4

Die heutige Etappe war mit 235km extrem lang. Obendrauf gab es dann noch gratis 8,5km neutrale Phase und ca. 5km von und zum Bus.

Dazu kam dann noch starker Wind, der den Tag recht ungemütlich gestaltete.

 

Bei mir ging es heute schon wieder um einiges besser als die letzten Tage, bin aber noch ein gutes Stück vom Ziel entfernt. Aber immerhin konnte ich den Trend umdrehen. Das gibt Moral für die nächsten Tage!

14.05.2019

Etappe 3

Heute war wirklich der perfekte Tag für mich. Den ganzen lieben langen Tag ist das Feld mit Rückenwind nur so dahergerollt. Ich hab mir das in Ruhe von der letzten Position aus angeschut nur um es dann auf den letzten 5km ins Gruppetto zu schaffen. Ich hoffe nun wirklich, dass mir diese Etappe geholfen hat wieder etwas Leben un meinen Körper zu bekommen.

13.05.2019

Etappe 2

Dieser Giro läuft für mich bis jetzt alles andere als gut. Nachdem ich mir wohl bei der Teampräsentation einen Zug geholt und somit eine kleine Bronchitis eingefangen habe, hatte ich gestern den ganzen Tag über mit der Luft zu kämpfen.

 

Zu allem Übel bin ich dann in einer Abfahrt auch noch gestürzt und habe jetzt auch noch einen verstauchten Finger und ein dickes Knie sowie zahlreiche Schürfwunden.

Mir geht es heute morgen zwar nicht besonders gut aber es könnte auch deutlich schlimmer sein.

 

Röntgenbilder vom Finger direkt nach der Etappe gaben dann auch gleich Entwarnung: Kein Bruch. Ich werde heute auf alle Fälle am Start stehen und schauen wie es geht. Sobald sich ein Grupetto findet werde ich dann aber wohl darin zu finden sein...

11.05.2019

Etappe 1

Es ist soweit: #amoreinfinito aufs neue beim #giro102

Ich habe der Grande Partenza schon lange entgegengefiebert.

Der Tag heute war dann extrem lang und mit viel Wartezeit verbunden. Die Zeit habe ich gut genutzt und schon die ersten Paninis eingeklebt. Meinen eigenen Sticker habe ich aber noch nicht gezogen.

 

Das Zeitfahren selber war dann eher enttäuschend für mich. Im 2. Steilstück hinauf zum Ziel konnte ich meine Werte nicht mehr halten und verlor viel Zeit.

 

Neben einem unterdurchschnittlichen Zeitfahren habe ich wohl auch noch eine kleine Erkältung von der Tour de Romandie mitgebracht, sodass meine Atemwege dann doch nicht ganz optimal funktioniert haben...

Ihr seht also, dass es nicht unbedingt der beste Start für mich war...aber es kommen ja noch 20 Etappen ;)

À domani

Fotos: Gettysport

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