Fotos: @Gettysport

Giro d‘Italia

18.05.2019

Etappe 8

Schon wieder so ein langer Tag. 240km durften wir heute an der Adriaküste entlang rollen. Und die ersten 150km sind wir wirklich nur gerollt.

Ein kleiner Plausch hier, dort ein Gespräch, Rücken dehnen, Pinkelpause. Es war lang.

Auf den letzten 100km -als wir dann in den Hügeln ankamen- wurde dann aber doch noch ein bisschen Radrennen gefahren.

 

Ich ließ es auch heute wieder gediegen angehen und kam im Gruppetto an. Davon habe ich mittlerweile aber wirklich genug und ich will jetzt einfach nur noch zum Ruhetag, ausschlafen und Kraft tanken, damit ich in Woche 2&3 endlich auch mal vorne mitfahren kann...dafür muss ich nur noch morgen durch das Zeitfahren kommen!

 

17.05.2019

Etappe 7

Heute lässt sich in einem Wort beschreiben: Vollgas. 100km in 2h haben wir absolviert.

Es wollte einfach keine Situation zustandekommen mit der alle zufrieden waren. Daher gab es immer jemand der hinterherfuhr.

Da ich noch immer nicht wieder bei 100% angekommen bin war ich heute wie alle anderen auch am leiden. Meine 50% Kraft reichen im Moment gerade so fürs Gruppetto. Morgen muss ich mich nochmal durchbeißen und dann bin ich schon mit einem Fuß im Ruhetag. Von da an gehts dann hoffentlich besser bei mir!

16.05.2019

Etappe 6

Das war bis jetzt die mit Abstand beste Etappe für mich. Ich konnte endlich wieder normal im Feld mitfahren ohne in Atemnot zu verfallen. Das fiel auch meinen Teamkollegen auf, da ich endlich auch etwas zum Kollektiv beitragen konnte.

 

Dennoch war der Tag mit 240km wieder extrem lang. Auf den letzten 80km meldete sich dann mein Knie zu Wort und sagte, dass es aber noch nicht fit für so eine lange Etappe sei. Ich meldete mich dann mit den Jacken des Teams unten im Schlussanstieg am Auto ab und konnte zufrieden feststellen, dass auch gut 60 weitere Fahrer einen Ruhetag eingeplant hatten und sich sofort vor mir ein Gruppetto bildete. In diesem fuhr ich dann entspannt ins Ziel und verteidigte problemlos meinen letzten Platz in der Gesamtwertung den ich durch meine qualvolle Woche nun innehabe.

Ich bin auf jeden Fall wahnsinnig erleichtert, dass es jetzt wieder aufwärts geht!

16.05.2019

Etappe 5

Heute war es nass. Sehr nass. Immerhin war die Etappe 100km kürzer als gestern.

Der Dauerregen machte es aber dennoch ungemütlich und in den Abfahrten teilweise sogar gefährlich. Am Ende hat die Rennleitung dann die -aus meiner Sicht- richtige Entscheidung die Zeit für die Gesamtwertung 1 Runde vor Schluss anzuhalten, da es durch die tiefen Pfützen und Schlaglöcher auf der kurvigen Schlussrunde zu gefährlich geworden wäre.

Für mich war heute einfach nur ein weiterer Tag den ich abhaken konnte.

Ich versuche jetzt einfach nur bis zum Ruhetag zu kommen und hoffe dass dann alles besser wird...

15.05.2019

Etappe 4

Die heutige Etappe war mit 235km extrem lang. Obendrauf gab es dann noch gratis 8,5km neutrale Phase und ca. 5km von und zum Bus.

Dazu kam dann noch starker Wind, der den Tag recht ungemütlich gestaltete.

 

Bei mir ging es heute schon wieder um einiges besser als die letzten Tage, bin aber noch ein gutes Stück vom Ziel entfernt. Aber immerhin konnte ich den Trend umdrehen. Das gibt Moral für die nächsten Tage!

14.05.2019

Etappe 3

Heute war wirklich der perfekte Tag für mich. Den ganzen lieben langen Tag ist das Feld mit Rückenwind nur so dahergerollt. Ich hab mir das in Ruhe von der letzten Position aus angeschut nur um es dann auf den letzten 5km ins Gruppetto zu schaffen. Ich hoffe nun wirklich, dass mir diese Etappe geholfen hat wieder etwas Leben un meinen Körper zu bekommen.

13.05.2019

Etappe 2

Dieser Giro läuft für mich bis jetzt alles andere als gut. Nachdem ich mir wohl bei der Teampräsentation einen Zug geholt und somit eine kleine Bronchitis eingefangen habe, hatte ich gestern den ganzen Tag über mit der Luft zu kämpfen.

 

Zu allem Übel bin ich dann in einer Abfahrt auch noch gestürzt und habe jetzt auch noch einen verstauchten Finger und ein dickes Knie sowie zahlreiche Schürfwunden.

Mir geht es heute morgen zwar nicht besonders gut aber es könnte auch deutlich schlimmer sein.

 

Röntgenbilder vom Finger direkt nach der Etappe gaben dann auch gleich Entwarnung: Kein Bruch. Ich werde heute auf alle Fälle am Start stehen und schauen wie es geht. Sobald sich ein Grupetto findet werde ich dann aber wohl darin zu finden sein...

11.05.2019

Etappe 1

Es ist soweit: #amoreinfinito aufs neue beim #giro102

Ich habe der Grande Partenza schon lange entgegengefiebert.

Der Tag heute war dann extrem lang und mit viel Wartezeit verbunden. Die Zeit habe ich gut genutzt und schon die ersten Paninis eingeklebt. Meinen eigenen Sticker habe ich aber noch nicht gezogen.

 

Das Zeitfahren selber war dann eher enttäuschend für mich. Im 2. Steilstück hinauf zum Ziel konnte ich meine Werte nicht mehr halten und verlor viel Zeit.

 

Neben einem unterdurchschnittlichen Zeitfahren habe ich wohl auch noch eine kleine Erkältung von der Tour de Romandie mitgebracht, sodass meine Atemwege dann doch nicht ganz optimal funktioniert haben...

Ihr seht also, dass es nicht unbedingt der beste Start für mich war...aber es kommen ja noch 20 Etappen ;)

À domani

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