Januar 2019

17.01.2019

Tour Down Under - 3.Etappe

Heute war ich in der Außreisergruppe. Ich dachte mir, dass heute wahrscheinlich der einzige Tag ist an dem eine Gruppe durchkommen könnte; aber CCC hat nicht viel Luft gelassen und uns lediglich 3 Minuten Vorsprung gegeben. Nichtdestotrotz war ich froh wieder einmal vorne mit dabei gewesen zu sein. Es ist immer ein gutes Gefühl das Rennen anzuführen und nur die Straße vor sich zu haben.

Außerdem war es heute wieder super heiß und ich habe während dem 4-stündigen Rennen fast 30 Flaschen durchgelassen. Das hat mir dann einen halbewegs kühlen Kopf bewahrt, sodass ich die Hitze doch recht gut wegstecken konnte.

Die Hitze war auch ein Grund, weshalb ich nach Australien zurückkehren wollte. In der Vergangenheit hatte ich noch große Probleme mit der Hitze und daher wollte ich mich in diesem Bereich verbessern, was mir auch gelungen ist.

Am Ende wurden wir schon recht früh wieder gestellt, sodass ich im finale keine Rolle mehr spielte.

Morgen wirds nochmal schwer. Mal schauen was die Temperaturen machen, denn die Sonne hält sich hier nicht wirklich an den Wetterbericht...

 Bilder: Getty Images

16.01.2019

Tour Down Under - 2.Etappe

Heute sollte es auch wieder ordentlich heiß werden, doch die große Hitze blieb aus. Auf jeden Fall im Vergleich zu gestern war es doch um eineiges angenehmer...

Das Rennen lief dabei wieder in etwa gleich wie gestern ab. Unspektakuläres Rennen auf einem (wegen der Hitze) verkürzten Parcour mit hektischem Finale. Ein großer Sturz sorgte dabei für großes Chaos im Finale. Ich konnte aber auf dem Rad bleiben, blieb aber hinter dem Sturz stecken. Meinen Teamkollegen benoit Cosnefroid hat es dabei aber übel erwischt. Er ist übersät mit Schürfwunden...

Morgen wird es dann erstmals schwerer mit einem anspruchsvollen Rundkurs am Ende.

Bis morgen

Euer Nico

Bild: Vincent Curutchet

15.01.2019

Tour Down Under - 1.Etappe

Men's not hot - never hot. Aber doch heute war es heiß! Bis zu 45° zeigte mein Lezyne Tacho zeitweise an. Das frischgekühlte Wasser kochte innerhalb kürzester Zeit zu Tee auf. Doch Wasser konnte man heute gar nicht genug kriegen. Über 5 Bidons habe ich in der ersten Rennstunde verbraucht. Alle 2-3 Minuten trank ich einen kleinen Schluck, dann Wasser über den Kopf. Bloß nicht überhitzen. Nach diesem Schema verfuhr ich während der gesamten 130km. Dabei wechselten wir uns im team untereinander ab ans Auto zu gehen. Aber eigentlich war ununterbrochen jemand am Wasser holen. Besonders prägend war dabei ein Moment, indem ein Teamkollege sich ans Auto zurückfallen ließ und ich noch 2 volle Flaschen am Rad hatte. Als er mit Nachschub wieder nach vorne kam, war meine Flasche leer...jetzt habt ihr einen ungefähren Eindruck von der australsichen Hitze, die nun doch noch Einzug gehalten hat, bekommen.

Sportlich gesehen war das Rennen nicht so spektakulär: 3 Mann vorne raus und hinten kontrolliert aber doch immer mit Zug auf der Kette.

Ich kam überraschend gut mit der Hiotze zurecht und hatte auch ganz ordentliche Beine. Im Finale lief dann alles etwas blöd für mich. 1,5 Kilometer vor dem Ziel teilte sich die Straße. Ich fuhr rechts um den Fahrbahnteiler herum und musste dann stark abbremsen um in der nächsten Kurve wieder auf die linke Seite zurückzukommen (Linksverkehr), da die rechte Straßenhälfte mit Absperrgittern zu war. Nichtsdestotrotz verlor ich keine Zeit, platzierte mich aber hinten im Feld. Für die Klassiker muss ich auf jeden Fall noch an meinem Positionskampf feilen, da ich heute doch etwas verhalten an die Sache rangegangen war. Und wie jeder weiß, in Belgien ist sich jeder selbst am nächsten :p

 

Morgen soll es nochmal heiß werden und dann im Verlauf der Woche immer weiter abkühlen. Für Freitag ist sogar Regen angesagt...mal schauen was auf uns zukommt...

 

Bis dann

Euer Nico

Bilder: GettyImages

13.01.2019

Down Under Classic

Jetzt ist es offiziell: Die Saison 2019 ist eröffnet. Auch wenn in den letzten Wochen fast schon Ulraubsstmmung aufkam und keiner bei uns an Radrennen dachte mussten wir heute Abend alle ran. Nach einer kurzen Ausfahrt heute Morgen absolvierten die 50 Minuten + 5 Runden auf dem 1,7km langen Stadtkurs. Das Down Under Classic Kriterium eröffnet traditionell die Santos Tour Down Under, zählt jedoch nicht zur Gesamtwertung dazu. Daher war für uns der heutige Tag mehr oder weniger eine gerngesehene Vorbelastung für das echte Rennen am Dienstag. Doch gebummelt wurde trotzdem nicht. Im Motor-Pacing-Stil ging es mit Vollgas um die Kurven auf dem Rundkurs. Nach einer guten Stunde war dann alles auch schon vorbei. Wir sind alle sturzfrei durchgekommen und warten jetzt schon auf Dienstag. Der Tag verlief also recht unspektakulär; das wird sich während der Rundfahrt dann mit Sicherheit ändern ;)

06.07.2019

Neues Jahr Neues Glück

Zunächst einmal möchte ich euch allen ein frohes Neues Jahr wünschen! Nur das Beste für 2019 und immer Rückenwind!

 

Da ihr das hier lest, bedeutet das auch, dass ihr mir im letzten Jahr auf meiner Radsportreise gefolgt seit und auch 2019 wieder mit dabei sein wollt. Dafür ein richtig fettes Dankeschön!!!

 

Doch nun zum sportlichen: Diesen Winter habe ich wie immer hart trainiert. Vielleicht sogar noch härter und mehr als sonst. Dies liegt daran, dass ich auch dieses Jahr -ihr habt es bereits mitbekommen- wieder in Australien in die Saison starte.

Da mir die Tour Down Under letztes Jahr so sehr gefallen hat und auch Adelaide samt Umgebung echt Eindruck bei mir hinterlassen hat, wollte ich dieses Jahr noch früher anreisen. Außerdem hat mir das Wetter in Deutschland letztes Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht und da ich auch (noch) nicht unter den Zwiftern bin musste ich etwas tun um dieses Jahr in vollem Saft in 'straya am Start zu stehen. Im Dezember waren wir für 10 Tage mit dem Team in Spanien. Dort konnte ich schon den ersten ordentlichen Block fahren.

 

Weihnachten verbrachte ich dann im Kreise der Familie. Dort konnte ich meine Leidenschaft beim Weihnachtsmenu ausleben :P Am 27.12 stieg ich dann auch schon in den Flieger um wieder einmal in den Genuss eines 22h-All-Inclusive-Business-Verwöhn-Fluges zu kommen.

 

Vollgefressen von Fest und Flieger kam ich dann am 29.12. morgens in Adelaide an. Nach ein paar Tagen Akklimatisierung -in den ersten Tagen klebte mein Rad wortwörtlich am Boden fest; das ich nicht rückwärts fuhr war alles- habe ich die Zeitumstellung nach einer Woche nun gut weggesteckt und es läuft jeden Tag besser.

Heute morgen (während eurer Nacht) bin ich dann vor dem Training noch ins Teamhotel  umgezogen, denn jetzt müssten jeden Moment meine restlichen Teamkollegen (2 waren mit mir schon länger da) hier ankommen (18Uhr Ortszeit). Ab morgen beginnt dann das gemeinsame Training und nächste Woche geht dann auch schon das Rennenfahren wieder los. Ich kann mir vorstellen, dass ihr -genauso wie ich- auch schon mit den Hufen scharrt um endlich wieder Rennen zu schauen. Ist ja auch langweilig so ein Winter ohne Radrennen (Crossrennen braucht man ja nicht schauen, geht ja sowieso nur um Platz 2 :p)

 

Wer jetzt schon wissen will wie es nach Australien weitergeht, der sollte einen Blick auf meine Termine werfen oder gleich meinen Icloud-Kalender abonnieren!

 

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Euer Nico

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