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März 2019

19.03.2019

Tirreno-Adriatico - Etappe 7

Nachdem ich gestern schon die Anfänge einer Erkältung zu spüren bekam verschlimmerte sich mein Zustand über Nacht. Ich wollte aber nicht 10km vor dem Ziel die Rundfahrt verlassen, sodass ich trotzdem an den Start ging.

Ich fuhr dementsprechend nicht voll und war exakt 1 Minute langsamer als Tagessieger Campenaerts.

Jetzt heisst es für mich mich wieder zu erholen und dann gehts wieder zurück nach Belgien.

18.03.2019

Tirrenno-Adriatico - etappe 6

Heute war so ein typischer „Tag danach“. Keiner wollte so richtig fahren und deswegen war es auch recht entspannt. Gott sei dank, denn meine Beine waren vom Vortag doch noch ordentlich angeschlagen. Ausserdem hat sich über Nacht auch noch ein dicker Kloß in meinem Hals gebildet...

Ich verbrachte also die heitoge Etappe damit auf den Zielstrich zu warten.

Morgen noch Zeitfahren und dann ab nach Hause und Akku laden für die Klassiker!

17.03.2019

Tirenno-Adriatico- Etappe 5

Endlich mal wieder ein guter Tag. Es gibt nichts besseres als in einer Spitzengruppe wieder Selbstvertrauen zu tanken.

 

Nach einem heissumkämpften Start fand ich mich mit einigen Maschinen in einer 13-Mann Gruppe wieder.

Nach 30km Vollgas ließ uns das Feld dann auch endlich ziehen und gab uns zeitweise sogar 8 Minuten Vorsprung.

In den nächsten 100km ging es dann darum nicht aufzufallen, zu essen und zu trinken um fürs Finale Körner zu sparen.

Denn am Schluss erwartete uns ein mörderischer Schlussparcour mit 2 giftigen Rampen.

Besonders motivierend war ein Schild mit 30% Steigung, nur dass wir bereits 2km mit 16% hinter uns hatten...

Während es hinten immer schneller wurde und unser Vorsprung immer weiter schmolz, zogen wir auch vorne das Tempo an. Ich fühlte mich nach 2 schwachen Tagen endlich wieder gut und fand mich unter den 4 stärksten Fahrern der Gruppe wieder. Trotzdem waren noch 2 Runden übrig.

Wir harmonierten gut, aber als Fugelsang hinten den Turbo zündete blieb mir nichts anderes übrig als in den Lenker zu beissen und mich an seinem Hinterrad zu klemmen.

Leider musste ich ihn dann am 2. (genauso steilen) Anstieg der Runde ziehen lassen und platzte komplett auf.

Da die Favoritengruppe mitten im Steilstück zu mir aufschloss, konnte ich mich auch nicht mehr dort dranhängen.

 

Auch wenn kein gutes Ergebnis für mich drin war, bin ich zufrieden mit meiner heutigen Leistung. Ich habe meine schnellen Beine wiedergefunden und mein altes Niveau wieder; auch wenn noch Lift nach oben ist;)

 

16.03.2019

Tirrenno - Adriatico - Etappe 4

Heute gab es endlich mal ein richtiges Radrennen! 10 Kings vorne raus, Kette rechts und gib ihm!

Wir sind den ganzen Tag also Einerreihe gefahren und trotzdem hatten die Jungs bis zu 9 Minuten Vorsprung. Als es dann aber in die Hügel ging und wir auf Klassikerähnliches Terrain kamen schmolz der Rückstand recht schnell dahin.

Auch das Feld litt unter dem hohen Tempo und immer mehr Fahrer verabschiedeten sich nach hinten. Wir waren als Team gut positioniert und mit im Spiel. Aber etwa 50 km vor dem Ziel war es dann für uns vorbei. Das Feld donnerte unter dem Tempodiktat von Astana eine Abfahrt herunter. In einer Kurve gingen gleich 3 unserer Fahrer (darunter unser Kapitän) zu Boden. Ich fuhr zu diesem Zeitpunkt etwa 10 Positionen hinter meinen Leuten. Als ich sie da am Boden liegen sah hielt ich direkt an und versuchte zu helfen. Mit einem Fahrrad konnte ich aber nicht dienen, da Alexis deutlich köeiner alsbich ist. Also warteten wir gut 2 Minuten auf das Auto, dass irgendwo hinter ein paar abgehängten Fahrern festhing.

Währenddessen ging vorne weiterhin die Post ab, sodass es unmöglich wsr wieder zurückzukommen.

wir schlugen also ein gleichmäßiges Tempo an und trotzten unserem Schicksal. Als wir zum finalen Tundkurs kamen durften wir aber nicht weiterfahren. Die Streckenposten ließen uns nicht auf die Runde, da die Spitze schon bald wieder kommen sollte...Gruppe um Gruppe fuhr also auf uns auf, während wir über eine halbe Stunde auf die Zieldurchfahrt des letzten (auf dem Rundkurs befindlichen) Fahrers warteten. Dann ging es gür uns direkt durchs Ziel und ab in den Bus. Wie genau wir gewertet werden wusste keiner so genau; aber wir (gut 50 Fahrer darunter auch Peter Sagan) sind wohl noch im Rennen ?

15.03.2019

Tirenno-Adritico - Etappe 3

Heute gibt es wirklich nicht viel zu erzählen. Mit 230km war es nicht nur lang sondern auch langweilig. Die Sprintermannschaften schlugen ein gleichmäßiges Tempo an um ihre Kapitäne in den Anstiegen nicht zu überlasten. Im Finale wurde es dann aber doch noch richtig schnell und alle steckten munter mit rein. Ich lieferte unsere Leute rund um Clement Venturini rund 8km vor dem Ziel vorne ab und hatte damit meine Arbeit erledigt.
Morgen wirds nochmal lang, dann aber ein aufregenderes Finale...jetzt volle Kraft regenerieren um morgen wieder frisch zu sein ✌️

14.03.2019

Tirenno-Adriatico - Etappe 2

Nach dem gestrigen Zeitfahren absolvierten wir heute die erste "echte" Etappe.

Es ging über 195 wellige Kilometer. Die Gruppe stand auch sofort, wodurch die ersten 120km relativ eintönig waren. So richtig locker war es aber trotzdem nie, da das Feld auf Grund des Windes immer lang gezogen war. Als es dann in Richtung Schluss ging fuhr ich nach vorne um für meine Teamkollegen den Wind abzufangen. Am Fuß des letzten Anstiegs war für mich dann das Ende in Sicht und ich rollte in meinem Tempo die letzten 7km nach oben. Der Erfolg blieb noch aus und auch meine Beine sind noch nicht das, was sie sein sollten.

Ich bin also weiterhin noch auf der Suche nach den Beinen, die ich letztes Jahr aus Australien mitgebracht habe, bin aber guter Dinge, dass diese im Verlauf der Woche noch auftauchen ;)

13.03.2019

Tirenno-Adriatico - Etappe 1

Heute war der Auftakt von Tirenno-Adritico. Der Fernfahrt zwischen den 2 Meeren. Los ging es mit einem Mannschaftszeitfahren. Wie allgemein bekannt ist, zählt AG2R nicht zu den großen Favoriten in dieser Disziplin. In der Zwischenzeit seit Strade Bianche haben wir daher auch viel Zeit auf dem Zeitfahrrad verbracht.

Wie erwartet hat das aber auch keine Wunder bewirkt und wir wurden nicht über Nacht zum Manschaftszeitfahrsieger.

 

Auch das Wetter war nicht auf unserer Seite: Als wir als erstes Team um 14h von der Rampe rollte regnete es noch in Strömen.

Trotz der Wetterbedingungen harmonierten wir eigentlich recht gut. Nur eben zu langsam...Am Ende kamen wir nicht über einen 20. Platz gut 2 Minuten hinter dem Sieger Mitchelton-Scott heraus.

09.03.2019

Strade Bianche

Was ein geiles Rennen! Jedes Wochenende wollte ich aber nicht über diese Schotterpisten fahren. ich hab bestimmt 10kg Staub verschluckt während den 5h Rennen!

 

Meine Aufgabe war es in die Spitzengruppe zu gehen und Alex (Geniez) zu helfen der ebenfalls dabei sein sollte. Gesagt, geplantr, getan, war ich vorne mitdabei. Wir waren aber nur zu viert, hatten aber eine größere Gruppe erwartet.

Da die Gruppe nun aber mal klein war, war das eben so und ich übernahm in der Anfangsphase mehr Führungsarbeit als die anderen, damit Alex sich schonen konnte.

Auf dem 2. Sektor hatte ich dann auch noch einen Platten. Glücklicherweise aber kurz vor dem Sektorende, sodass ich das Rad bei einem Betreuer wechseln konnte und schnell wieder zurück kam.

 

Als hinten im Feld dann die Positionskämpfe losgingen verloren wir schnell viel Zeit, sodass wir wieder vollgas gaben. Genau nachdem die Begleitfah+zeuge an uns vorbeigefahren waren um dem heranrasenden Feld Platz zu machen erwischte es Alex mit einem Reifenschaden.

Da der Funk nicht richtig funktionierte bekam ich  von seinen Hilferufen nichts mit und wusste daher auch nicht, dass er nur 30 Sekunden hinter mir herfuhr. Dementsprechend wartete ich auch nicht auf ihn.

 

Also fuhr ich weiter mein Rennen obwohl ich wusste, dass früher oder später der Mann mit dem Hammer kommen sollte, weil ich doch recht viel Kräfte am Anfang (für Alex) hab liegen lassen.

 

Besagter Hammer kam dann auch und ich musste Rosa wie erwartet ziehen lassen. Mir gingen in später komplett die Lichter aus und ich wurde von Gruppe zu Gruppe immer weiter durchgereicht.

 

Auch wenn heute nicht alles so lief wie es hätte sollen bin ich mit meiner Form doch zufrieden und werde schöne Erinnerungen an die weißen Straßen mit nach Hause nehmen.

Nach Hause geht es aber nicht gleich, da ich ab Mittwoch noch Tirenno-Adriatico bestreiten werde.

3.3.2019

Kuurne - Brüssel - Kuurne

Regen. Wind. Pflaster. Richtiges Klassikerwetter.

Nachdem ich gestern noch Materialprobleme hatte funktionierte mein Rad heute wie es sollte ;)

Auch die Beine spielten erstmal noch mit. 

Ich sprang dann auch eifrig mit in die Gruppen. Vielleicht etwas zu eifrig. Dann stand die Gruppe erstmal und ich konnte mich wieder etwas erholen.  Als es dann auf die Hellinge zu ging fuhr ich von vorne um Oli aus dem Wind zu halten, fiel aber vor Trieu zurück. Dort ging das Rennen dann richtig los und ich war zu weit hinten um etwas auszurichten. In einer abgehängten Gruppe fuhr ich dann noch bis zur Zielrunde wo wir dann angehalten wurden.

Dieses Eröffnungswochenende war also alles andere als das gelbe vom Ei für mich...

Jetzt gehts nach Hause um den Akku wieder voll zu laden bevor es in Italien mit der Strade Bianche weiter geht.

02.03.2019

Omloop Het Nieuwsblad

Die Saison ist eröffnet. Klassikerzeit. Es ist einfach nur magisch bei diesen Rennen dabei zu sein. Mit Oliver Naesen (10. heute) haben wir auch einen absoluten Siegkandidaten mit im Team. Dementsprechend ist auch unsere Taktik auf ihn ausgelegt.

Persönlich hatte ich mir eigentlich erhofft ihm länger und besser zu helfen. Allerdings hatte ich weder die Beine für ein Topergebnis (was auch gar nicht meine Aufgabe war) noch das notwendige Glück: Auf den Kopfsteinpflasterpassagen sprang meine Kette immer hin und her, von Ritzel zu Ritzel, sodass ich nicht voll fahren konnte. Dadurch verlor ich wichtige Positionen und bekam dann die klassische belgische Ziehharmonika zu spüren wodurch ich viele Kräfte lies...naja aber das war ja erst das erste Rennen ;) morgen bei Kurne-Brüssel-Kurne die 2. Chance

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