Fotos: @gettysport

Mai 2019

02.05.2019

Romandie - Etappe 4

Wie gestern bereits angekündigt machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, sodass sich die Rennorganisation heute morgen dazu entschloss 2 Pässe rauszunehmen und über 107km die finale Bergankunft direkt anzufahren.

Mir persönlich kam das entgegen, da ich es somit vor dem Giro doch etwas ruhiger angehen lassen konnte.

Ich brachte Matthis also vor dem Aufstieg zum Ziel in Position und schlug dann mein eigenes geschmeidiges Tempo hinauf zum Ziel an. Oben wurde es dann mit dem eisigen Regen noch richtig kalt, was die Entscheidung der Organisatoren unterstreicht.

Morgen steht in Genf dann das abschließende Zeitfahren an bevor ich nochmals 2 Tage zu Hause den Akku auftanken kann und zu meinem nächsten Highlight, dem Giro nach Bologna reise.

03.05.2019

Es gibt hier einfach keine einfachen Tage! Gleich vom Start weg war Vollgas angesagt.

An der ersten Bergwertung nach nur 7km gingen gleichmal 40 Mann fliegen. Vorne stand die Gruppe immer noch nicht und das Gespringe ging munter weiter. Als die Gruppe dann geradeso stand hatten wir keinen mit dabei und ich sprang mit etwas Verzögerung hinterher, kam aber nur bis auf 100m hinter die Gruppe ran und verhungerte dann klassisch im Niemandsland, sodass ich aufgab um mich wieder einholen zu lassen.

Dann wurde mir auch sofort klar warum die vorne nicht langsamer gemacht haben (normalerweise kommt irgendwann immer der Punkt an dem die Spitzengruppe kurz durchatmet) aber da im Feld hinten Volldampf gefahren wurde war aber nix mit langsam.

Wieder im Feld erholte ich mich zunächst ein bisschen um dann nochmals für Matthias Frank zu arbeiten.

20km vor Schluss fuhr ich ihn perfekt unten in die letzte Bergwertung des Tages rein und verabschiedete mich dann ins Grupetto.

 

Was die morgige Etappe angeht ist noch unklar ob wir wie vorgesehen über alle 3 Pässe fahren oder wegen den Wetterbedingungen eine alternative Route befahren müssen...? Wir werden sehen

02.05.2019

Tour de Romandie - Etappe 3

Wenn es an den „einfachen“ Tagen regnet, werden auch diese Tage schwer.

Nach dem Profil sah es heute schwer nach Sprint aus, doch der Regen, der uns den ganzen Tag über begleitet hat machte uns das Leben schwer und gab der Gruppe eine Chance. Ein bärenstarker Stefan Küng nutzte diese Chance dann auch gleich.

Ich wollte mir heute eigentlich einen entspannten Tag gönnen, erwischte aber nicht die besten Beine und litt daher etwas.

Nichtsdestotrotz konnte ich auch auf der regennassen Fahrbahn auf meinem Rad sitzen bleiben und kam ich unbeschadet inmitten des Feldes durch.

Morgen wird es dann nochmals schwer bevor es übermorgen dann richtig schwer wird ?

Ich werde morgen auf jeden Fall wieder in alter Frische am Start stehen, da ich eben noch in der Sauna war und  mich jetzt wie neugeboren fühle ?

01.05.2019

Tour de Romandie - Etappe 2

Gestern war es kurz und intensiv. Heute war es mit 168km zwar deutlich länger aber genauso schnell. 13 Mann fuhren recht schnell davon und hinten war die ganze Zeit voll Zug drauf um den Etappensieg greifbar zu halten.

 

Den ganzen Tag über fühlte ich mich nicht allzu schlecht und fuhr noch locker mit als sich die erste Welle nach hinten verabschiedete.

25 Kilometer vor dem Ziel drehte Jumbo Visma für Roglic aber richtig auf, sodass der Anstieg am Ende nicht ganz 1 km zu lang für mich war. Ich musste also reißen lassen und kam mit einer abgehängten Gruppe ungefähr 4 Minuten hinter Sieger Roglic ins Ziel. Dort konnte ich mir dann im Sprint um die Goldene Ananas ? Platz 42 vor Patrick Müller sichern ?.

 

Auch wenn mir am Ende noch ein kleines bisschen gefehlt hat, ziehe ich nach dem heutigen Tag ein positives Fazit.

Ich war ja zum Grupettofahren angereist um mir den letzten Feinschliff für den Giro zu holen; aber es geht doch schon ganz passabel ;)

30.04.2019

Tour de Romandie - Etappe 1

Nach einem soliden Trainingsblock zu Hause im Schwarzwald schaltete ich heute wieder in den Rennmodus um: Von heute bis Sonntag stehe ich bei der Tour de Romandie am Start. Im Fokus steht für mich dabei vor allem Rennkilometer zu sammeln um nochmals eine Rundfahrt in die Beine zu bekommen bevor ich nächste Woche dann zum Giro nach Italien reise.

 

Daher bin ich hier komplett ohne Ambitionen angereist. Im Gegenteil: Ich werde versuchen meinen Job zwar so gut wie möglich zu erledigen, im Finale dann aber einen Gang runterschalten.

Heute spürte ich noch ein bisschen die Müdigkeit von meinem letzten, recht intensiven Trainingsblock in den Beinen und konnte dementsprechend auch nicht richtig tief gehen.

Aber selbst wenn man kein gutes Ergebnis einfährt sind solche kurzen Prologe immer extrem intensiv und bringen eine gewisse Müdigkeit mit sich. Dazu kommt noch, dass man den gesamten Tag über kaum feste Nahrung zu sich nimmt, um den Magen nicht zu sehr zu beanspruchen.

Daher habe ich jetzt großen Hunger und freue mich schon auf das Abendessen ?

Fotos: Gettysport

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