November 2018

14.11.2018

Erst Urlaub -jetzt Training, Training, Training

Die Zeit vergeht wie im Flug. Es kommt mir fast so vor als wäre es gestern gewesen, als ich als erster über den Zielstrich der Tour de Vendée fuhr um meinen ersten Profisieg zu erlangen.

 

Doch tatsächlich ist es nun schon mehr als 1 Monat her.

 

Mit der Saison 2018 ging ein erfolgreiches Jahr für mich zu Ende. Eine gute Klassikersaison, gefolgt von einem noch besseren Giro d'Italia und einigen Akzenten im weiteren Verlauf beschafften mir meine erfolgreichste Profisaison. Nach einem Jahr mit Konstanz und einigen Ausrufezeichen verabschiedete ich mich nach ca. 26.000 Jahreskilometern mit einem Sieg in den Urlaub.

Doch die entscheidende Frage ist doch die, was ich in der Zwischenzeit eigentlich getrieben habe?

 

Naja, im Prinzip gar nichts und doch so viel. Während mein Fahrrad brav an der Kellerwand geparkt wurde und zuverlässig den Herbststaub auffing war ich mal hier, mal da.

 

Der Oktober ist ja traditionell der Urlaubsmonat eines jeden Radfahrers (außer man darf noch in China Rennen fahren) und so auch bei mir. Anstatt mich auf ein einziges Urlaubsziel zu beschränken standen bei der Familie Denz mehrere Kurztrips auf dem Plan:

Eröffnet wurde die Urlaubssaison im schönen Vinschgau, wo wir eine tolle Wanderung zum Tartscher Kreuz unternommen haben. Dann das übliche Wellness- und Sightseeing-Programm. Auch für Freunde und Familie blieb endlich etwas Zeit, sodass die Pause dann auch schnell wieder rum war.

Ich muss zugeben, nach 3 Wochen ohne Rad traten dann aber doch die ein oder anderen Entzugserscheinungen auf und ich war froh mich endlich wieder "bewegen" zu dürfen.

Ließ ich es anfang November noch eher gediegen angehen. und beschränkte mich auf alternative Trainings wie beispielsweise Laufen und Schwimmen, bin ich mittlerweile schon wieder voll in der Vorbereitung und auch wieder auf dem Rad unterwegs.

Die ersten Ziele für die neue Saison sind auch schon gesteckt: Starten werde ich erneut bei der Tour Down Under in Australien. Da diese schon im Januar beginnt, gilt es keine Zeit zu verlieren. Letztes Jahr habe ich meinen Aufenthalt in Down Under so sehr genossen, dass ich mich entschlossen habe noch früher anzureisen. Die Zeit zwischen den Jahren ist bei uns am Hochrhein nicht unbedingt die beste Zeit um Rad zu fahren, da sich der Winter meist nicht richtig zwischen Regen und Schnee entscheiden kann und das ganze dann zu vielen Stunden auf der Rolle führt.
 
Nach Australien wird mein erster Saisonhöhepunkt dann wieder bei den Klassikern liegen, wo ich 2019 Oliver Naesen bestmöglich unterstützen möchte. Alles was danach kommt wird sich dann im weiteren Verlauf zeigen. Viel hängt auch davon ab wie ich durch die Klassiker komme.

Neben dem Training scheine ich im Kochen eine neue Leidenschaft entdeckt zu haben. Besonders mein Instagram Profil hatte darunter zu leiden und entwickelte sich während dem Radentzug mehr und mehr zum Foodblog ;)

Meine Freundin und Gäste haben sich bisher aber noch nicht beschwert, also scheint es nicht allzu schlimm zu sein...

 

Zurück zum Ernst des Lebens geht es für mich aber schon am 26. November zu unserem ersten Teamtreffen, welches traditionell in dem kleinen Bergdorf Vaujany in den Alpen stattfindet. Von da an geht es Schlag auf Schlag mit dem nächsten Trainingslager in Spanien weiter, bevor ich dann auch schon ans andere Ende der Welt fliege.

In diesem Sinne melde ich mich nun zurück aus der Pause.

 

Bis bald!

Euer Nico

 

 

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