September 2018

30.09.18

Weltmeisterschaft Innsbruck 2018

Foto: Yves Perret

Was für eine Stimmung hier in Innsbruck. Es war einfach Gänsehaut pur bei meiner ersten Profiweltmeisterschaft.

Wie erwartet war der Kurs doch etwas zu schwer für mich und ich übernahm eine Helferrolle. Das Tempo war extrem hoch, sodass das Feld jede Runde etwas kleiner wurde.

Ich konnte bis zum vorletzten Mal mit über den Berg fahren und ging dann alleine auf die letzte Runde. Aussteigen wollte ich nicht, darum quälte ich mich auch noch vorbei an den vielen Zuschauern die Höttinger Hölle hinauf.

Alles in Allem war es eine super Radsportparty. Während es bei uns Deutschen leider nicht für ein Topresultat gereicht hat, freue ich mich umso mehr für den 2. Platz von Romain Bardet! Er hat das wirklich verdient nach all der harten Arbeit.

Ich habe mich ja eine Woche lang mit ihm zusammen im Jura auf dieses Rennen vorbereitet und konnte sehen, dass er wirklich alles dafür getan hat um hier in Form zu sein.

Für mich geht die Saison nun langsam aber sicher zu Ende. Nur noch ein Rennen -die Tour de Vendee- steht vor meiner Pause auf dem Program.

23.09.18

Weltmeisterschaft Mannschaftszeitfahren

Foto: @gettysport

Dieses Wochenende wurden die Weltmeisterschaften in Innsbruck-Tirol mit den Mannschaftszeitfahren eröffnet. Da wir nicht gerade zu den Überfliegern in dieser Disziplin gehören gingen wir mit gemäßigten Erwartungen an den Start. Nichtsdestotrotz wollten wir aber alles geben und ein solides Rennen abliefern. Dementsprechend motiviert gingen wir auch die ersten Kilometer an. Der Tacho zeigte auf den ersten 40 flachen km immer über 60 km/h an und wir waren bei der ersten Zwischenzeit noch auf Kurs. Leider verloren wir den ersten Mann schon nach etwa 30km und auch ich hatte heute nicht meinen besten Tag.

Kurz vor dem 5km langen Anstieg, der das Finale einläutete, mussten wir komplett anhalten, da sich bei einem unserer Fahrer der Lenker gelöst hat. Glücklicherweise gab es keinen Sturz, warteten dann aber auf unseren Mann, verloren hier also extrem viel Zeit.
Den Anstieg nahmen wir wohl etwas zu schnell in Angriff, sodass es neben mir auch noch einen zweiten Fahrer aufstellte, sodass das Team auf den 4. Mann warten musste, da die Zeit im Ziel beim vierten Fahrer eines jeden Teams gestoppt wurde.
Daher ließen wir auch im Anstieg viel Zeit und erreichten das Ziel am Ende auf Platz 15.

Für mich geht es jetzt wieder zurück nach Hause. Dort werde ich bis Donnerstag nochmals ordentlich trainieren bevor es für das Straßenrennen wieder zurück nach Innsbruck geht.

ues

1.09.2018

Brüssel Cycling Classics

Foto: Jered Gruber

Nach der Deutschlandtour habe ich es diese Woche erstmal richtig ruhig angehen lassen. Im Rennen fühlte ich mich dann wieder frisch und es lief richtig gut. Das ganze Rennen über drehte ich meine Beine im Feld und fuhr einfach nur mit. Im Finale gings dann aber auch für mich nach vorne um unsere 2 Sprinter zu unterstützen. Bis zur 500m Linie funktionierte das auch recht gut, nur dann wurden die beiden in einen Sturz verwickelt und alle Chancen waren dahin.

Für mich persönlich ging es nur darum wieder in den Rennrhythmus zu kommen und die Belastung zu suchen. Ich konnte den Tag in Belgien also stressfrei genießen ;)

Jetzt habe ich aber noch etwas Zeit am Flughafen, da mein Flug erst in 3h zurück nach Zürich geht.

Ab Montag gehts dann weiter nach Prémanon ins Trainingslager um mich dort auf die Weltmeisterschaft in Innsbruck vorzubereiten

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