September / Oktober 2019

06.10.2019

Tour de Vendée

Die Tour de Vendée ist mir om letzten Jahr noch gut in Erinnerung, hatte ich hier doch meinen one and only Profisieg eingefahren. Außerdem sollte es nach 7 Jahren im Ag2r Trikot auch das letzte Mal sein, dass ich in diesem Dress ein Rennen bestreiten sollte. Dementsprechend hochmotiviert war ich auch.

Meine Motiation sollte aber nichts nützen, da wir mit Benoit Cosnefroid den 2. der Coupe de France Gesamtwertung mit am Start hatten und voll auf ihn ausgerichtet waren.

Meine Beine wafren trotz der 3-wöchigen Rennpause und der schon zur Hälfte eingeläuteten Off-season richtig gut und ich war mitten drin in der Eskalation: Nachdem es bereits nach 20km auf die Windkante ging, war ich gleich in der ersten Staffel, danach wurde munter weiterattackiert und so absolvierten wir die ersten 100km in knapp 2h.

Dann konnte sich endlich eine kleine Gruppe lösen in der wir auch vertreten waren.

Im Finale hieß es dann Benoit vonre reinzufahren. Lange Zeit war es an mir ihn zu eskortieren und eine Runde vor Schluss verabschiedete ich ich dann in die Winterpause, nachdem ich nochmals eine ordentliche Führung gefahren habe.

 

Ich hätte gerne das Ergebnis om letzten Jahr wiederholt aber Radsport ist eben ein Teamsport und da kann man nicht immer bekommen was man will...

Am Flughafen war ich noch kurz auf ein letztes Bierchen mit den Leuten, die ch schon fast als Familie bezeichnen kann, sind wir doch bereits zu Chambéryzeiten zusammen gefahren...Doch am Ende einer jeden Loestory beginnt ein neues Kapitel und ich freue mich schon extrem auf mein neues Team für 2020!

 

In diesem Sinne verabschiede ich mich in die Saisonpause und freue mich nun auf mein ganz persönliches Jahreshighlight!

18.09.2019

GP Wallonie

Gestern Abend ist mir aufgefallen, dass ich seit dieser einen Giro-Etappe in keiner Ausreißergruppe mehr unterwegs war...das musste ich natürlich ändern und bin daher heute zufällig einer von 5 motivierten jungen Männern gewesen die vor dem Feld weggefahren sind. Dabei hatte ich unheimlich Spaß. Dieses Ausreißer Ding scheint wohl doch zu mir zu passen.

Zur Rennmitte wurde das Feld hinten auf der Windkante erstmals etwas nervös, wodurch wir dann auch vorne schon früh das Tempo aufdrehen mussten um nicht schon früh wieder geschluckt zu werden.

Da wir dann lange keinen neuen Abstand durchgesagt bekamen fuhren wir immer weiter und weiter mit Volldampf, bis dann die Überraschung kam: 7 Minuten Vorsprung. Das Feld hatte hinten rausgenommen, schob durch die 7 Minuten aber gleich wieder Panik und drehte sofort wieder auf, wodurch unser Vorsprung langsam aber sicher wieder dahinschmolz.

Vorne gabe es nun nicht mehr viel zu überlegen und wir nahmen den Kopf runter und gaben alles was wir hatten. Am Ende war außer mir nur noch ein Fahrer übrig mit dem ich dann auch schließlich am letzten Anstieg vor der Zitadelle in Namur eingeholt wurde. Trotzdem bin ich mit meinem Tag zufrieden! Da ich leider keine WM fahren darf und auch aus dem Aufgebot von Isebergues rausgerutscht bin, bleibt mir nur noch 1 letztes Rennen im Trikot von AG2R La Mondiale und zwar bei der Tour de Vendée wo ich natürlich versuchen will meinen Titel zu verteidigen!

07.09.2019

Brussels Cycling Classics

Nach der Deutschlandtour war ich erstmal ein paar Tage platt, konnte mich dann aber doch gut regenerieren.

Heute lief es aber dennoch nicht so wie ich mir das erhofft hatte: Bereits kurz nach dem Start hatte ich Magenschmerzen. Ich konnte kaum etwas essen und zwang mich dann aber doch dazu um nicht in den Hungerast zu fahren...Da es im weiteren Rennverlauf nicht besser wurde ging ich zum Rennarzt, der mir dann etwas für meinen Magen gab.

 

Meine Beine waren entsprechend leer und allein das Erreichen des Ziels kann daher schon als Erfolg gewertet werden...

Fotos: Gettysport

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