05.04.2016

Vielen Dank an das Laboratoire ACM!!

Mit Freude präsentiere ich meinen neuen Partner:

Das Laboratoire ACM stellt Nahrungsergänzungsmittel und ähnliches für Gesundheit und Wohlbefinden her.

 

Einige Produkte wie zum Beispiel das ACM.20 konnte ich vorher schon testen und bin nun sehr froh ACM an meiner Seite zu wissen!

 

Schaut auf jeden Fall mal auf ihrer Website Www.labo-acm.com und ihrer Facebookseitehttps://www.facebook.com/laboratoiredermatologiqueACM/ vorbei!!

 

Vieln Dank an das Team von ACM für das entgegengebrachte Vertrauen und die Zusammenarbeit

26.03.2016

E3 Harelbeke

Wie nach Dwarsdoor Flandren bereits angekündigt wollte ich heute unbedingt in die Gruppe.
Dementsprechend verhielt ich mich auch zu Beginn meines ersten WorlTour Klassikers dem E3 Harelbeke.
Ich attackierte und sprang unaufhörlich vorne mit.


Die erste Rennstunde war aber mit etwa 47 km/h extrem schnell und niemand konnte sich absetzen.
Ich musste bis nach dem ersten Anstieg des Tages warten. Erst oben auf der Kuppe kurz vor dem nächsten Kopfsteinpflasterabschnitt lösten sich einige Fahrer. Ich sprang sofort hinterher und erfüllte so mein Tagesziel in der Ausreissergruppe vertreten zu sein.

Ich ließ dafür aber bereits so viele Körner, dass ich bereits jetzt schon ziemlich am Anschlag fuhr.
Ich konnte mich daraufhin zwar schnell wieder erholen, konnte dem Tempo der Favoriten aber später nicht lange folgen, nachdem diese hinten das Finale schon extrem früh eingeläutet hatten und schon früh auf uns auffuhren.

 

Ich habe gehofft, dass uns das Feld etwas mehr Spielraum als nur 5 Minuten geben würde und wir erst spät im Rennen von hinten aufgerollt würden.

Da die Favoriten aber nun schon 60km vor dem Ziel auf uns auffuhren und das Tempo extrem hoch war, platzte ich von einer Gruppe in die nächste ab und beendete das Rennen schließlich auf der inzwischen wieder für den Verkehr geöffneten Straße zwischen dem ein oder anderen Stau in einem doch recht großen Grupetto.

 

Mein Tagesziel habe ich auf jeden Fall erreicht und es war eine schöne Erfahrung dem Stress im Feld aus dem Weg zu gehen und den Tag an der Spitze zu verbringen!

24.03.2016

Dwarsdoor Flanderen

Nach den dramatischen Anschlägen in Brüssel am Dienstag morgen, war lange nicht klar ob das Rennen nun stattfinden wird oder nicht.

Nach einigem hin und her gab der Veranstalter und die Polizei schließlich das ok für die 200km über 12 Anstiege und 3 Kopfsteinpflasterpassagen.

 

Vor dem Start herrschte jedoch eine ganz komische Atmosphäre. Auch wenn sich viele von den schrecklichen Ereignissen des Vortags nicht abschrecken ließen zum Rennen zu erscheinen, war die Stimmung mehr als nur bedrückt.
Die gewöhnliche Präsentation beim Einschreiben der Fahrer entfiel und wurde von einheitlichem Schweigen der Masse begleitet.

Desweiteren wurden schwarze Bänder an alle Fahrer verteilt um den Verstorbenen Respekt zu zollen.
Meiner Meinung nach war es richtig das Rennen auszurichten, den so wirken wir genau dem entgegen, worauf die Terroristen abzielen.

 

Nun aber zum Rennen:
Zu Beginn war ich gleich in einer 17 Mann Gruppe vertreten. Diese konnte sich aber nicht entscheidend absetzen und wurde nach einige Kilometern wieder gestellt, da einige Teams mit der Zusammenstellung nicht zufrieden waren. So lösten sich anschließend dann 6 andere Fahrer und bildeten die Gruppe des Tages.

Wie bei allen Klassikern üblich, fand im weiteren eine Selektion nach hinten statt; allerdings weniger als vor dem Start erwartet, so dass es zu einem Sprint von 35 Fahrern kam.
Ich erreichte das Ziel in der 2. Gruppe etwa 30 Sekunden dahinter.

 

Persönlich wäre ich gerne in der Spitzengruppe vertreten gewesen, welche Rolle gestern aber von meinem Teamkollegen eingenommen wurde.
Ich bin soweit dennoch zufrieden mit meinem Rennen, da meine Beine soweit wieder ganz gut waren.
Ich werde auch am Freitag wieder probieren in die Fluchtgruppe zu gehen und hoffe, dass es da dann klappen wird ;)

21.03.2016

4. Platz in Cholet!!!

Nachdem ich nun ein rennfreies Wochenende und 2 gute Trainingswochen zu Hause hinter mich gebracht habe, war ich extrem motiviert wieder ins Renngeschehen eingreifen zu können.

Die Coupe de France Rennserie bietet gute schnelle Rennen. Hier sind auch viele kleine Teams am Start und es geht oftmals "drunter und drüber". D.h., dass die Rennen weniger organisiert sind als World Tour Rennen. Es gibt selten ein Team, dass das Rennen in die Hand nimmt und kontrolliert. Dies macht das ganze aber nicht unbedingt einfacher, bietet aber gerade Neuprofis die Möglichkeit Ergebnisse einzufahren, da die Rennen bei den Amateuren auch noch nicht so strukturiert sind.

 

Am Samstag stand ich also bei der Classic Loire-Atlantique am Start.
Das Rennen fand auf einem 16km langen Rundkurs statt, auf dem es munter hoch und runter ging.  Auch der Wind hatte sich entschieden das Rennen mitzugestalten und so ging es von Anfang an mit Vollgas los.
Das Rennen wurde nie wirklich langsamer und dezimierte sich Runde um Runde.
Ich brauchte zu Beginn noch etwas um nach der Rennpause wieder in Schwung zu kommen und war so nicht in der Lage im entscheidenden Moment vorne mit zu gehen.
Am Ende ging es aus dem stark dezimierten Feld (von 140 Startern kamen nur noch 50 ins Ziel) noch um Platz 14, den ich mir im Sprint sichern konnte.

 

Am gestrigen Sonntag galt es nach dem harten Renntag am Samstag nochmals in den Sattel zu steigen.
Ich hatte mich gut erholt und fühlte mich während der gesamten 210km um Cholet sehr gut und zeigte mich immer aufmerksam als das Feld sich auf der Windkante zu teilen drohte.

So kam es, dass ich mich im Finale in der 50 Fahrer starken ersten Gruppe wiederfand.

Ich entschied mich alles auf den Sprint zu setzen, da im Finale starker Gegenwind herrschte und sich somit ein Ausreisversuch gegen das Team Direct Energie, welche noch vollzählig vertreten waren und alles auf einen Sprint mit Coquard setzten, als relativ schwierig gestaltete.

Ich schaffte es mich alleine nach vorne zu kämpfen, wobei ich natürlich schon viele Körner lassen musste.
Der Sprint selbst wurde schon extrem früh (400m) eröffnet und ich war gezwungen meinen Sprint auch schon sehr früh (350m) zu starten, da ich bereits einige Meter verloren hatte und drohte eingeklemmt zu werden.

So sprintete ich also los und fuhr an allen vorbei, bis 100m vordem Ziel dann 2 Fahrer an mir vorbei sprinteten.
Das Podium schnappte mir dann noch Yannis Yssad auf der Linie weg, sodass mir noch Platz 4 blieb.

Nichtsdestotrotz bin ich mit der Holzmedaille sehr zufrieden.


Dieser 4. Platz ist mein bisher bestes Ergebnis bei den Profis und zeigt, dass ich da bin!
Ich reise nun mit viel Selbstvertrauen weiter nach Belgien, wo ich am Mittwoch in Waregem und am Freitag beim E3 preis am Start stehen werde.

 

 

Hier gibt es noch den Sprint im Video ;)

06.03.2016

3 Tage von Westflandern

Nachdem ich beim GP Samyn erneut vorzeitig das Rennen beenden musste, kam ich zu den 3 Tagen von West-Flandern wieder in Schwung.
Bereits der Eröffnungsprolog verlief soweit ganz okay. Ich erzielte zwar keine Spitzenzeit, landete aber immerhin im vorderen Mittelfeld.

Auf der 1. Etappe wollte ich dann unbedingt in die Gruppe.

Diese ging aber erst nach 1,5 Rennstunden. Nichtsdestotrotz war ich dabei.
Wir hatten nie mehr als 2:30 Minuten Vorsprung und arbeiteten zunächst gut zusammen.


Als wir dann aber auf den finalen Rundkurs kamen begann die Zusammenarbeit zu bröckeln und die Spitzengruppe schmolz von zunächst 8 auf 5 Fahrer und dann nur noch mich und Vervaeke von Lotto zusammen. Auch der Vorsprung wurde immer weniger.

2 Kilometer vor dem Ziel fühlte ich mich noch immer gut und beschloss alleine weiter zu fahren, da ich an meine Siegchancen glaubte und es nicht auf einen Sprint gegen den Lotto-Soudal-Fahrer ankommen lassen wollte.


Dies war im Nachhinein ein Fehler den alleine wurde ich 200m vor dem Ziel in der letzten Kurve gestellt.
Doch im Nachhinein ist man immer schlauer und ich bin dennoch sehr zufrieden mit meiner Leistung, nachdem ich die letzten 2 Wochen meinem Niveau mehr als nur hinterhergefahren bin...

 

Zum Abschluss gab es heute noch mal richtig Windkantenkrieg.
Von Kilometer 0 an ging es Vollgas los und Feld platzte in viele kleine Teile.
Nach Kilometer 60 fuhren die ersten 2 Gruppen wieder zusammen und es blieben noch gut 90 Fahrer im Rennen.
Ich war mit dabei, merkte aber doch noch die Anstrengungen vom Vortag.


Kurz vor der ersten Zielpassage wurden qir noch über einen Kopfsteinpflaster-abschnitt geleitet. Unglücklicherweise erlitt ich dort einen Reifenschaden.
Ich konnte das Rad zwar schnell wechseln und an den Autos wieder nach vorne fahren, kam aber nie mehr ganz zurück, da es direkt nach dem Pflaster schon wieder auf die Kante ging und das Feld erneut zerbrach...

 

Ich stieg dann nach akzeptabler Leistung nach 150km aus um mich im typisch belgischen Regenwetter nicht zu erkälten.

Aus  dieser Kurzrundfahrt gehe ich jetzt mit deutlichem Aufwind nach der schwierigen ersten Klassikerphase in eine kurze Ruhepause.

 

vielen Dank an alle die mich auf ihren Bildern markiert haben

Fotos: Gettysport

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